Kurz nach 7 Uhr waren die Einsatzkräfte zu dem Großbrand gerufen worden. "Als wir beim Kranebitterstadel ankamen, stand dieser in Vollbrand", so Erwin Reichel, Einsatzleiter der Innsbrucker Berufsfeuerwehr. "Es handelte sich um einen reinen Holzbau", schilderte Reichel weiter, das Holz sei zudem sehr trocken gewesen, weshalb sich die Flammen schnell ausbreiten konnten.
Die Bewohner des Kranebitterhofes wurden evakuiert, auch die in dem Stall unter dem Stadel befindlichen Tiere - darunter Rinder, Schafe, Schweine und Ziegen - seien rechtzeitig aus dem Gebäude gebracht worden.
Die Ursache für das Feuer steht noch nicht fest, Brandsachverständige nahmen umgehend die Ermittlungen auf. Da das Gerüst des Stadels, in dem Volksmusik- Star Franz Posch im März die Sendung "Mei liabste Weis" aufzeichnen wollte, in sich zusammengebrochen ist, sind die Arbeiten aber deutlich erschwert.
Neben der Innsbrucker Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Feuerwehren von Wilten und Hötting an Ort und Stelle – 66 Einsatzkräfte kämpften gegen die Flammen. Während des Einsatzes musste die nahe gelegene Tiroler Straße zwischen Kranebitten und Zirl gesperrt werden. Auf der Inntalautobahn bildete sich zudem ein kilometerlanger Stau.