Denn tatsächlich wirkte die Streifenwagen- Imitation offenbar so echt, dass kaum ein Autofahrer schneller als mit den gesetzlich maximal erlaubten 50 km/h am "Bullizisten" und seinem "Dienstwagen" vorbeifuhr. Übrigens: Selbst echte Polizisten, die die Attrappe passierten, bremsten sich sofort ein, um ja nicht ins Radar zu fahren.
Auch wenn auf den "Bullizisten" wohl keine Anzeige zukommt, ein ähnlich kreatives Wortspiel mit "Polizei" kam im März vergangenen Jahres allerdings einen Grazer teuer zu stehen: Der Autonarr hatte seinen BMW farblich als Streifenwagen "verkleidet", mit Blaulicht und dem Schriftzug "Pozilei" versehen. Der "Möchtegern- Kieberer" wurde damals mit 500 Euro abgestraft (siehe Infobox).