"Überfall, Geld her" - so die lautstarke Aufforderung des mit einer Pistole bewaffneten Täters, der Donnerstagabend kurz vor Bankschließung in eine Filiale der "Erste Bank" in der Pragerstraße gestürmt war. Nachdem ihm die Angestellten einige Scheine aus der Kassa ausgehändigt hatten, flüchtete der mit einer Wollhaube maskierte Unbekannte. Und machte dabei einen großen Fehler: Er zog sich zu früh die Haube vom Gesicht und ließ sich gestochen scharf von einer Überwachungskamera ablichten.
Doch es sollte noch schlimmer für den Täter kommen. Denn auf seiner hektischen Flucht verlor er beinahe die Hälfte seiner ohnehin geringen Beute und zog eine richtige "Geldspur" hinter sich her.
Dass er derjenige war, der zum 68. Mal in diesem Jahr eine Wiener Bank überfallen und damit den Rekord der Bundeshauptstadt von 2004 gebrochen hat, wird ihn auch nicht trösten. Hinweise zum Täter: Tel.: 01/ 31310 - 33800
Klaus Loibnegger, Kronen Zeitung
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.