Ohne Kastration

Katzenhaltern droht Strafe

Nachrichten
28.02.2008 21:28
Baby-Alarm bei den Stubentigern! Frühling ist Kätzchenzeit. Doch wer nicht gerade ein Landwirt ist oder eine Zucht betreibt, muss in Oberösterreich Katze und Kater kastrieren lassen. Sonst drohen theoretisch bis zu 3750 Euro Strafe.
„Bisher ist mir keine verhängte Geldstrafe wegen Nichtkastrierens bekannt, es reicht eine Ermahnung“, sagt Cornelia Mülleder, die als oö. Tierschutz-Ombudsfrau jährlich mit etwa 100 Verfahren wegen Tierquälerei oder falscher Haltung zu tun hat. Seit dem Jahr 2005 müssten alle „Stubentiger“ kastriert werden. Mülleder mahnt, dass jeder, der einen Streuner versorgt, für die Kastration verantwortlich ist. Wer Katzen vergiftet, deren Babys ertränkt oder erschlägt, muss mit bis zu 7500 Euro Strafe rechnen. In schweren Fällen beträgt die Mindeststrafe 2000 Euro.


Symbolbild: Chris Koller
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