Aufgrund der ernst zu nehmenden Drohung hat die schwedische Polizei "entsprechende Maßnahmen" ergriffen und den Karikaturisten Lars Vilks unter Polizeischutz gestellt. Das teilte Polizeisprecher Torbjörn Carlson in Örebro mit, ohne auf die Schutzmaßnahmen näher einzugehen.
Der Karikaturist hatte Ende August mit seiner Darstellung Mohammeds als Hund Proteste in der islamischen Welt ausgelöst. Damals war in der Regionalzeitung "Nerikes Allehanda" ein Bild erschienen, das Mohammed als riesiges Hundedenkmal in der Mitte eines Kreisverkehrs zeigt. Das Blatt illustrierte damit einen Leitartikel über Meinungsfreiheit.
Vilks selbst war am Samstag für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Zuvor hatte er auf einer Internetseite seiner Zeitung nach Erhalt zahlreicher Drohungen erklärt, er habe "mehr Angst als früher". Die schwedische Regierung lehnte am Samstag eine Stellungnahme zu der neuesten Drohung ab.