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19.06.2013 - 21:42

"NY: November": Neo- Noir- Krimi mit Kärntner Wurzeln

30.11.2011, 15:18
Foto: Elmo Movieworld
Ein Banküberfall in den späten 90ern in L.A. - und ein Räuber, Bruce (Matthew M. Mayer), dem schwer verletzt die Flucht nach New York gelingt. Im Fokus des FBI, führt er ein Schattendasein in einer grindigen Absteige. Warum ihm eine Ex- Flamme das Tagebuch einer Unbekannten zukommen lässt, bleibt rätselhaft. Doch deren Zeilen und beigelegte Fotos wühlen Bruce auf. Eine darin beschriebene Orangenfarm in Kolumbien wird für ihn zur Sehnsuchtsdestination...

Ein elegantes Psycho- Puzzle, das den Protagonisten einem in Kindheitstagen verankerten Trauma auf die Spur kommen lässt - festgehalten in mystischen Schwarz- Weiß- Impressionen, die der Megacity New York eine artifizielle Bedrohlichkeit anhaften lassen. Wie sich Bruce einem Geologen gleich Schicht für Schicht seinem Schicksal annähert, ist gleichermaßen fesselnd wie mysteriös.

Dem Blick der Kärntner Filmemacher Gerhard Fillei und Joachim Krenn merkt man zudem die Passion für den Big Apple an, wohin sie für diesen Film im Laufe von zehn Jahren siebenmal zurückkehren sollten (Preis für den Besten Filmschnitt bei der Diagonale 2011).

Christina Krisch, Kronen Zeitung
Tags: Film | Apple | FBI | New York | Kolumbien
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