Erst 14 Jahre alt

Foxconn gibt Beschäftigung von Schülern in China zu

Elektronik
17.10.2012 09:19
Foxconn, der größte Apple-Zulieferer, hat zugegeben, in einem chinesischen Werk 14- bis 16-jährige Schüler beschäftigt zu haben. Es handle sich um einen Verstoß sowohl gegen das Arbeitsrecht als auch gegen interne Regeln, erklärte das taiwanische Unternehmen am Dienstag.

Nach eigenem Bekunden wurden Jugendliche im Alter zwischen 14 und 16 Jahren im Werk Yantai in der Provinz Shandong drei Wochen lang beschäftigt. Man habe sich bei allen Schülern dafür entschuldigt. Apple-Produkte werden Foxconn zufolge in dem Werk nicht hergestellt. Arbeitnehmervertreter hatten Foxconn und anderen Firmen zuvor vorgeworfen, Schülerpraktikanten als billige Arbeitskräfte zu missbrauchen.

Hinter dem Namen Foxconn steht der Konzern Hon Hai Precision Industry, der in China 1,2 Millionen Menschen beschäftigt. Foxconn und Apple stehen wegen der Arbeitsbedingungen in China schon länger in der Kritik. So sind eine extrem hohe Zahl von Überstunden, Monotonie und eine schlechte Ausbildung der Arbeitnehmer beklagt worden.

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