Apple setzt laut früheren Berichten stark auf Fernsehsendungen auf dem iPad - diese Pläne seinen nun deutlich zurückgeschraubt werden, schrieb die Zeitung. So sei das zuvor favorisierte Abo- Modell für Fernsehinhalte vorerst vom Tisch, derzeit werde nur noch um eine Preissenkung auf 0,99 Dollar (0,725 Euro) pro Serien- Folge statt der bisherigen 1,99 bis 2,99 Dollar verhandelt. Die Produzenten der TV- Inhalte hätten aber Angst, sich ihr aktuelles Geschäftsmodell - die Dutzenden Milliarden Dollar, die sie jährlich von den amerikanischen Kabel- und Satellitenfirmen kassieren - kaputtzumachen.
Apple- Chef Steve Jobs hatte nach der Vorstellung des iPad persönlich eine Werbetour durch große US- Medienkonzerne gemacht, um sie für das Gerät zu gewinnen. Die Zeitungs- und Magazin- Verlage kämpften aber mit Verzögerungen bei ihren Apps, die ihre Inhalte multimedial für das iPad aufbereiten sollen, hieß es in dem Bericht weiter.
Einige Medienkonzerne seien auch unzufrieden damit, dass das iPad - genauso wie schon das iPhone – nicht Adobes Flash- Software unterstützt, die im Internet oft für Videos und Werbung eingesetzt wird. Apple beharrt darauf, dass Flash zu instabil sei und durch starke Auslastung des Prozessors die Batterielaufzeit verkürze.
Zumindest der Online- Buchlanden iBooks für das iPad scheine aber im Zeitplan zu liegen, hieß es im "Wall Street Journal". Alle großen US- Buchverlage seien mit im Boot und würden die Titel pünktlich zum Start des Geräts zur Verfügung stellen.