Di, 12. Dezember 2017

Einigung mit Epic

05.12.2017 14:03

Wird Cheater rückfällig, drohen 5000 Dollar Strafe

In jenem Fall, in dem der "Fortnite"-Entwickler Epic Games zwei US-Gamer auf 150.000 US-Dollar verklagen wollte, weil sie in dem Shooter geschummelt haben sollen, kommt es nun zu einer außergerichtlichen Einigung. Epic hat mit einem der beiden Spieler vereinbart, dass er nicht mehr cheaten darf. Hält er sich nicht daran, drohen 5000 US-Dollar Strafe.

Die Vorgeschichte: Epic hatte vor einigen Wochen zwei Gamer auf hohe Schadensersatzsummen verklagt, weil diese nicht nur im Multiplayer-Shooter "Fortnite: Battle Royale" gecheatet haben, sondern die Werkzeuge zum Schummeln auch weiterverbreitet haben sollen.

Bis zu 150.000 US-Dollar Schadensersatz wollte Epic von den beiden Cheatern einklagen - bis sich die Mutter von einem von ihnen eingeschaltet hat. Sie rief dem Spieleentwickler ins Gedächtnis, dass es sich bei einem der Cheater um einen 14-Jährigen handle, von dem man gar keinen Schadensersatz einklagen könne.

Außergerichtliche Einigung: Nie wieder cheaten!
Wie das Spielemagazin "Gamasutra" berichtet, hat sich Epic nun mit dem älteren der beiden Cheater außergerichtlich geeinigt. Dieser musste sich verpflichten, nie wieder zu cheaten, all seine Cheat-Programme zu zerstören und Epics Urheberrechte anzuerkennen. Hält er sich nicht an diese Auflagen, drohen 5000 US-Dollar Vertragsstrafe.

Der Rechtsstreit mit dem 14-Jährigen ist noch offen. Angesichts der schnellen außergerichtlichen Einigung mit dem anderen Cheater ist aber davon auszugehen, dass sich die "Fortnite"-Entwickler auch in diesem Fall mit dem Schummler einigen werden.

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