Do, 14. Dezember 2017

Überlastung

27.03.2017 06:00

So beugen Sie dem "Läuferknie" vor

Voller Elan schnüren jetzt wieder viele von uns die Laufschuhe oder verwirklichen endlich ihren Vorsatz, sportlicher zu werden. Gestoppt wird so mancher durch Schmerzen.

Wenn Beschwerden im äußeren Kniegelenk oder Becken auftreten, ist das ein Zeichen von falscher Belastung bzw. Überanstrengung und zu wenig Kraft. Abklären lassen! Auch Radfahrer, die untrainiert auf eine (zu) lange Tour gehen, vor allem aber Anfänger oder Personen, die monatelang pausiert haben und dann zu schnell loslegen, ziehen sich oft ein sogenanntes Läuferknie zu. "Das Risiko dazu steigt, wenn Beinachsenfehlstellungen, wie zum Beispiel O‐Beine, oder eine ältere Verletzung dazukommen. Für Athleten ist die Gefahr bei trainingstechnischen Fehlern höher, zum Beispiel bei zu schnellem Trainingsaufbau mit zu intensiven Einheiten. Die Ursache für ein Läuferknie ist eine permanente Fehlbelastung, etwa durch auf einer Seite schwächer entwickelte Rumpf‐ und Gesäßmuskulatur. Der Zug erhöht sich, die Reibung an der Außenseite des Kniegelenks führt schließlich zu Entzündungen und Schmerzen an der Beinhaut" , erläutert Dr. Marcel Frühwirth, Unfallchirurg am Klinikum Wels‐Grieskirchen (OÖ).

Laufstilanalyse bringt Klarheit
Auch Übergewicht oder ein falscher Laufschuh können durch eine höhere Belastung der Knochen, Sehnen und Muskeln die Entstehung eines Läuferknies begünstigen. Oberste Prämisse: Niemals mit Schmerzen laufen! Lassen Sie sich vom Physiotherapeuten Kräftigungsübungen zeigen. Gezielt dehnen, Training anpassen, tapen. Laufstilanalyse und Schuhberatung sind sinnvoll.

Karin Podolak, Kronen Zeitung

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