So, 22. Oktober 2017

FBI gegen CIA

09.03.2017 09:47

Die Jagd auf den CIA-Maulwurf hat begonnen

Ein hochgestellter "Maulwurf" soll brisante CIA-Unterlagen an WikiLeaks weitergereicht haben. Das FBI will Hunderte Menschen verhören, die als Täter infrage kommen. Die US-Regierung spricht von einer Gefahr für die Sicherheit des Landes.

Die US-Bundespolizei FBI ist auf der Suche nach einem desillusionierten Insider à la Edward Snowden, der hochbrisante Unterlagen des Auslandsgeheimdienstes CIA an die Enthüllungsplattform WikiLeaks weitergegeben haben soll. Dies war nach Ansicht der Ermittler nicht das Werk eines feindlichen Staates.

Jeder, der Zugang hatte, wird verhört
Demnach will das FBI jetzt jeden verhören, der Zugang zu den Informationen hatte. Das seien mindestens einige hundert, wenn nicht tausend Personen. Möglich sei auch, so das FBI, dass die Dokumente von einem Server eines externen Auftragnehmers stammten.

US-Präsident Donald Trump wollte noch am Donnerstag mit CIA-Direktor Mike Pompeo und Heimatschutzminister John Kelly zusammentreffen.

8000 Geheimdokumente im Internet
WikiLeaks hatte am Dienstag mehr als 8000 Dokumente veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass die CIA eine eigene Hackertruppe aufgebaut hatte, um systematisch Sicherheitslücken und Schwachstellen in Smartphones, Computern sowie Fernsehgeräten und Telefonanlagen auszunutzen und auf diese Weise Verdächtige gezielt auszuspähen. Die CIA hat auch Programme für offensive Cyberangriffe auf Computernetzwerke erstellt, etwa gegen Iran und Nordkorea.

Nach Darstellung von WikiLeaks operieren Hacker der CIA auch von Frankfurt aus für ganz Europa. Experten halten die Veröffentlichungen für glaubwürdig.

Der Sprecher des Weißen Hauses, Sean Spicer, sagte am Mittwoch: "Dies ist die Art von Enthüllung, die unser Land, unsere Sicherheit und unser Wohlergehen untergräbt."Das FBI soll einen "Maulwurf" unter CIA-Agenten finden.

Kronen Zeitung

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