Sa, 18. November 2017

Ausgeplaudert

02.09.2016 12:03

Reden am Handy immer unpopulärer

"Schatzi, ich bin gleich zu Hause, was gibt's zu Essen?" - diese und ähnlich sinnvolle Handytelefonate scheinen ihren Zenit überschritten zu haben: Laut Kommunikationsbericht 2015 ist die Zahl der Gesprächsminuten am Handy im Jahresvergleich um fast eine Milliarde Minuten zurückgegangen.

Und auch bei den SMS gibt es einen Einbruch: Die Zahl der Kurznachrichten ging um 800 Millionen Stück zurück - wobei nicht weniger getippt wird, die Netzbetreiber spüren lediglich die Konkurrenz von WhatsApp & Co.

300.000 Terabyte an Daten verschickt
Das macht sich auch beim Datenverbrauch bemerkbar: Über die eineinhalb SIM-Karten, die statistisch auf jeden Einwohner kommen, wurden im Vorjahr 300.000 Terabyte an Daten verschickt, was einer Verdoppelung gegenüber 2014 entspricht - und dem 35-Fachen des Jahres 2008.

Neue Frequenzen für Datenverkehr
Um diese Datenmengen zu bewerkstelligen, werden neue Frequenzen vergeben: Das 700-MHz-Band, das derzeit für den Rundfunkbereich zur Verfügung steht, wird ab 2020 der Telekommunikationsindustrie zur Nutzung übertragen. Darüber hinausgehende Frequenzumwidmungen sind mittelfristig allerdings nicht geplant, wie im Bericht festgehalten wird.

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