Sa, 25. November 2017

Nach Freitagsgebet

01.04.2016 16:56

Taxler sorgten mit Demo gegen Uber für Stauchaos

Mit einer Schleichfahrt durch halb Wien (Video oben) haben Hunderte Taxler am Freitag gegen die "Billig-Konkurrenz" aus dem Internet Uber protestiert - und dabei für erhebliche Staus gesorgt. Kurios: Auf Bitte muslimischer Lenker wurde die Demo kurzfristig um eine Stunde verschoben.

Eigentlich für 13 Uhr angesetzt, wurde der Abfahrtstermin hastig auf 14 Uhr verlegt - "damit die Gläubigen zum Gebet gehen und sich uns dann anschließen können", sagt Wolfgang Eberling vom Taxiclub Wien.

Der Club ist eine Vereinigung von Lenkern, die sich von Politik und Standesvertretung im Stich gelassen fühlen. "Wir haben viele Auflagen zu erfüllen. Bei Uber kann sich jeder Ex-Knacki hinters Steuer setzen, die müssen keine Abgasnormen, nichts beachten", wettert Eberling.

Der Online-Fahrtenvermittler Uber sieht sich selbst nicht als Konkurrent der Taxler, sondern als ergänzendes Angebot. "Unsere Nutzer sind vorher gar nicht bis wenig Taxi gefahren. Vor allem, weil ihnen das zu teuer war", sagt ein Unternehmenssprecher. Die Taxi-Innung sowie große Funkzentralen haben sich von der mehrstündigen Protestfahrt ("blanker Aktionismus") distanziert.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden