Mo, 18. Dezember 2017

Android-Streit

06.10.2015 08:54

Russische Kartellbehörde setzt Google Frist

Im russischen Kartellverfahren gegen Google hat die Wettbewerbsbehörde dem Internetriesen eine Frist gesetzt: Google müsse bis zum 18. November dafür sorgen, dass bei Anwendungen für Smartphones mit dem Betriebssystem Android alle Anbieter gleichberechtigt zum Zuge kommen. Andernfalls drohe Google eine Geldstrafe von bis zu 15 Prozent des App-Jahresumsatzes von 2014, so die Moskauer Behörde am Montag.

Die russische Wettbewerbsbehörde wirft Google vor, seine Apps paketweise auf Android-Smartphones vorzuinstallieren und damit anderen App-Anbietern den Zugang zu erschweren.

Das Verfahren ausgelöst hatte Anfang des Jahres der russische Suchmaschinenbetreiber und größte lokale Google-Konkurrent Yandex. Google selbst hatte solche Vorwürfe in der Vergangenheit stets unbegründet zurückgewiesen.

Auch die Kartellwächter der EU-Kommission schauen sich derzeit den Wettbewerb bei Android an, haben aber bisher nicht über die Einleitung eines förmlichen Verfahrens entschieden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden