Mo, 11. Dezember 2017

Bis 2020

28.09.2015 08:38

Gates und Zuckerberg wollen Internet für alle

"Das Internet gehört allen, es sollte für alle zugänglich sein", insistieren Bill Gates und Mark Zuckerberg und stellen sich damit hinter die von den UNO-Mitgliedern beschlossene Forderung, allen Menschen der Welt bis 2020 Zugang zum Internet zu verschaffen. Wenn jene "Zugang zu den Instrumenten und dem Wissen des Internets haben, haben sie Zugang zu Möglichkeiten, die für uns alle das Leben besser machen", teilten die Gründer von Microsoft und Facebook am Samstag beim UNO-Entwicklungsgipfel per Erklärung mit.

Oberstes Ziel ist es, bis 2030 die extreme Armut auf der Welt zu beseitigen. Um die globalen Post-2015-Ziele zu erreichen, sind laut UNO-Schätzungen jährlich bis zu fünf Milliarden Dollar notwendig. Gates und Zuckerberg kündigten selber keinen finanziellen Beitrag für die Umsetzung der Ziele an. Beide sind mit wohltätigen Stiftungen aber in großem Umfang aktiv. Mit unterzeichnet wurde die Erklärung von Wikipedia-Mitbegründer Jimmy Wales und U2-Sänger Bono, der sich mit der Organisation One gegen die Armut in der Welt einsetzt.

Zuckerberg schrieb auf Facebook, jeder zehnte Mensch, der Zugang zum Internet erhalte, werde aus der Armut gehoben. "Wenn wir die mehr als vier Milliarden Menschen verbinden, die bisher nicht online sind, haben wir die historische Gelegenheit, die ganze Welt in den kommenden Jahrzehnten aus der Armut zu heben", schrieb der Chef des sozialen Netzwerks.

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