Mi, 22. November 2017

Nur für Auserwählte

28.07.2015 09:55

OnePlus 2: High-End-Preisbrecher aus China kommt

Der chinesische Smartphone-Hersteller OnePlus will mit einem neuen Modell an den Erfolg seines Preisbrechers OnePlus One anknüpfen. Das OnePlus 2 wird ab 11. August verkauft und wartet bei Preisen zwischen 340 und 400 Euro mit High-End-Komponenten wie Qualcomms Snapdragon 810, großem Full-HD-Display und Kamera mit optischer Bildstabilisierung auf. Der Haken: Bis auf Weiteres muss man vom Hersteller ausgewählt werden, um das Gerät kaufen zu können.

OnePlus bleibt seinem Erfolgsrezept mit dem neuen Gerät treu. Top-Hardware zu erschwinglichen Preisen lockte schon beim ersten Smartphone der Chinesen Käufer aus der ganzen Welt an, mit dem OnePlus 2 hat die Marke nun ein neues Zugpferd.

Flotter Prozessor, starke Kamera
Die Spezifikationen lesen sich durchaus vielversprechend: Ein flotter Snapdragon-810-Chip mit acht Rechenkernen sorgt für Vortrieb, je nach Modell unterstützen ihn drei (16-GB-Modell) bis vier (64-GB-Modell) Gigabyte RAM. Beim Prozessor setzt OnePlus demnach auf Qualcomms Oberklasse – und geht die Gefahr ein, dass das Gerät unter Last ziemlich heiß wird.

Die Kamera im OnePlus 2 ist mit einem 13-Megapixel-Sensor ausgestattet, der laut Hersteller durch extragroße Pixel besonders gute Resultate in Schlechtlichtsituationen erzielt. Optische Bildstabilisierung unterbindet Verwackler, ein Dual-LED-Blitz soll im Zwielicht für adäquate Ausleuchtung sorgen. Scharfgestellt wird mittels Laser-Autofokus. Die Frontkamera kommt mit Selfie-tauglichen fünf Megapixeln.

Full-HD-Display, coole Wechselcover
Das Display des OnePlus 2 hat auf 5,5 Zoll Diagonale eine Auflösung von 1.920 mal 1.080 Pixeln und soll laut Hersteller besonders hell sein, damit es auch im Sonnenlicht gut ablesbar ist. Gefunkt wird über zeitgemäße Standards wie LTE, Gigabit-WLAN und Bluetooth 4.1. Das Gerät ist Dual-SIM-fähig. Schade: Einen Speicherkarten-Slot scheint es wie schon der Vorgänger nicht zu haben, dafür gibt's einen Fingerscanner.

Das 175 Gramm schwere Gerät ist in einen Rahmen aus einem Alu-Magnesium-Mix eingefasst und kann mit Wechselcovers an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Zum Start gibt's zusätzlich zum mitgelieferten Sandstein-Cover optional Bambus-, Rosenholz-, Kevlar- und schwarze Pfirsichholz-Covers (siehe Fotos). Interessantes Detail: Der 3.300-Milliamperestunden-Akku wird bereits über das verdrehsichere USB-C aufgeladen.

OxygenOS statt Android
Beim Betriebssystem setzt OnePlus auf eine stark modifizierte eigene Version von Android 5.1, die OxygenOS getauft wurde. Verkauft wird das OnePlus 2 in der Top-Ausstattung mit 64 Gigabyte Speicher und vier Gigabyte RAM ab 11. August. Kostenpunkt: 400 Euro. Eine 16-Gigabyte-Version mit drei Gigabyte RAM um 340 Euro folgt später.

Der Haken am OnePlus 2: Der Hersteller verkauft es vorerst nur an eingeladene Kunden. Und für die Einladung muss man sich auf der Website des Herstellers anmelden und hoffen, ausgewählt zu werden.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden