Mo, 18. Dezember 2017

Zu heiß, zu kalt?

05.06.2015 10:27

Wie Sie Ihr Baby im Sommer richtig anziehen

Die Temperaturen nehmen zu, der Sommer naht mit Riesenschritten. Für Jung-Eltern stellt sich damit die knifflige Frage: Was ziehe ich meinem Baby bei Hitze an? Worauf Sie achten sollten, damit Ihrem kleinen Schatz nicht zu warm und nicht zu kalt ist, lesen Sie hier.

Bei der Entscheidung, wie Sie Ihr Baby richtig anziehen, spielen zwei Faktoren mit: einerseits das Temperaturempfinden, andererseits das Thema UV-Schutz. Babys können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren und kühlen daher schneller aus, aber es besteht auch die Gefahr einer Überhitzung, wenn man es zu gut meint. Jedenfalls müssen Babys vor Sonnenstrahlung geschützt werden, da ihre Haut verglichen mit einem Erwachsenen noch über so gut wie keine Eigenschutzmöglichkeiten verfügt. Das dafür wichtige Melanin wird erst schrittweise bis etwa zum dritten Lebensjahr gebildet. Ist man mit seinem Kind im Freien unterwegs, sollte man daher immer schon zu Hause eine Schicht Sonnencreme für Babys auftragen. Hält man sich längere Zeit im Freien auf und kann man nicht verhindern, dass das Baby auch der Sonne ausgesetzt wird, ist Kleidung mit integriertem UV-Schutz eine gute Option.

Zwiebelsystem
Im Sommer sollten Sie Ihr Baby nach dem Zwiebelsystem, also in mehreren Schichten, anziehen. Als körpernächste Schicht ist ein ärmelloser Body gut geeignet. Darüber kann ein dünnes Shirt und eine dünne Hose gezogen werden sowie dünne Söckchen als Schutz für die Babyfüßchen. Ist es in der Früh noch kühler, kann man auch eine dünne Baumwolljacke anlegen. Wird es untertags heiß, kann Ihr Baby auch ohne Söckchen und nur im Body unterwegs sein. Gerade im Sommer sollte die Kleidung weit genug sein, damit die Luft gut zirkulieren kann. Eine Nummer größer darf es ohne Probleme sein.

Daheim lieben Babys es gerade im Sommer auch, mal nur mit Windel oder auch ohne Windel herumstrampeln zu dürfen – die Bewegungsfreiheit entzückt die Kleinen. Auch tut die Windelfreiheit der Babyhaut sehr gut.

Nackentest
Sind Sie sich nicht sicher, wie es um das Temperaturempfinden Ihres Babys steht, machen Sie den Nackentest: Legen Sie einen Finger ins Genick Ihres Babys. Die Haut sollte sich warm, aber nicht schwitzig anfühlen. Dann passen Sie die Bekleidung je nach wahrgenommener Hauttemperatur an: Ist die Haut leicht feucht, können Sie getrost Schichten weglassen. Trocknen Sie die Haut Ihres Babys dabei ab, damit es sich nicht in der Zugluft verkühlt. Ist die Haut zu kalt, nehmen Sie noch Schichten dazu. Diesen Nackentest sollten Sie regelmäßig wiederholen.

Kopfschutz
Besonders wichtig in der Hitze ist der richtige Kopfschutz, da die empfindliche Kopfhaut geschützt werden muss. Wichtig ist eine breite Krempe, die das Gesicht und damit auch die Augen gut abschirmt. Ein Hut mit Bändchen ist ideal, wird aber von vielen Kindern verweigert. In diesem Fall probieren Sie ein gut sitzendes Modell ohne Bändchen aus.

Materialien
Achten Sie darauf, nur Naturmaterialien wie Baumwolle oder Leinen zu verwenden, da Synthetikmaterial Ihr Kind schneller schwitzen lässt. Als Konsequenz davon können Ausschläge und Hitzepickel entstehen.

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