Immer öfter werden Outdoor-Sportler aus heiterem Himmel von Habichten, Mäusebussarden, aber auch aggressiven Krähen attackiert. Doch warum? Und wie verhält man sich richtig?
Zuletzt sorgte die Schilderung einer jungen Joggerin bei Wieselburg im Mostviertel in Niederösterreich für Aufsehen. Mit schrillem Schrei attackierte ein Mäusebussard sie zuerst von vorne und dann am Hinterkopf. Nur mit Mühe konnte die Frau die beängstigende Attacke abwehren und sich weiter joggend in Sicherheit bringen. Die Szene erinnert ein wenig an den Hitchcock-Thriller „Die Vögel“. In diesem Horror-Klassiker stürzen sich Möwen gezielt auf Kinder. Den Grund für die Vogelattacken liefert Hollywood allerdings nicht.
Eine ökologisch plausible Erklärung für die jüngsten Angriffe in heimischem Feld und Flur hat hingegen Dr. Klaus Hackländer parat. Er ist Professor für Wildtierbiologie und Jagdwirtschaft an der Wiener Universität für Bodenkultur.
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