Fr, 15. Dezember 2017

Überführt:

09.02.2015 11:41

Mörder (16) knipste Selfie mit Leiche des Opfers

Verstörender Mordfall in den USA: Ein erst 16-jähriger Schüler im Bundesstaat Pennsylvania soll einen Klassenkameraden per Kopfschuss hingerichtet und anschließend mit der Leiche für ein Selfie posiert haben. Das Bild schickte der Bursch an einen Freund, dessen Mutter die grausame Tat der Polizei meldete.

Das Selfie, das der Polizei zugespielt wurde, war "ein Schlüsselbeweis, der die Ermittler zum Angeklagten führte", so der mit dem Fall betraute Bezirksstaatsanwalt John Peck gegenüber der Regionalzeitung "Tribune Review". Dem 16-jährigen Todesschützen werden vorsätzlicher Mord, Totschlag und illegaler Waffenbesitz vorgeworfen.

Der 16-Jährige hatte nach der Tat ein Selfie mit dem Leichnam seines Opfers geknipst und es über den Bildnachrichtendienst Snapchat an einen Freund geschickt. Normalerweise löschen sich Fotos, die über Snapchat verschickt werden, automatisch. Der Freund machte allerdings einen Screenshot und speicherte das Bild. Die Mutter des Burschen fand es und meldete es der Polizei.

Opfer saß mit Einschusswunde auf Stuhl
Vonseiten der Staatsanwaltschaft hieß es, das Foto zeigte das Opfer auf einem Stuhl sitzend, mit einer Einschusswunde im Gesicht. Auf dem Selfie sei die Leiche im Hintergrund zu sehen, im Vordergrund blicke der Täter in die Kamera. Offenbar hatte der Schütze das Bild sogar noch mit seinem Namen versehen und belastende SMS-Nachrichten verschickt.

Der Schütze sitzt seit Freitag in Haft, der Prozess gegen ihn soll am 19. Februar beginnen. Vor Prozessbeginn wollen die Ermittler das Smartphone des 16-Jährigen auf weitere Beweise untersuchen. Die Anklage will den Schützen trotz seines jugendlichen Alters wie einen Erwachsenen behandeln.

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