Mo, 20. November 2017

„CARACaS“

08.10.2014 09:50

US-Marine testet Robo-Kampfboote als Begleitschutz

Während Flugdrohnen bereits von vielen Armeen für Aufklärungs- und Kampfeinsätze genutzt werden, sind Robo-Fahrzeuge auf dem Wasser noch selten. Die US-Navy will das ändern und hat autonom agierende Robo-Kampfboote enthüllt, die beispielsweise als Begleitschutz für größere Schlachtschiffe oder Flugzeugträger verwendet werden könnten.

Herzstück der autonomen Boote ist eine Technologie namens "Control Architecture for Robotic Agent Command and Sensing" – kurz "CARACaS". Wie das IT-Portal "The Verge" berichtet, kann dieses Steuerungssystem bei jedem kleinen Oberflächenboot nachträglich installiert werden.

Künstliche Intelligenz erzeugt Schwarm
Das Steuerungssystem verfügt über eine künstliche Intelligenz und kann sich mit anderen Systemen in der Nähe vernetzen. So entsteht eine Art Schwarm autonomer Boote, der herannahende Feinde automatisch einkreisen kann.

Die Robo-Boote wurden im Vorfeld des 14. Jahrestags einer Attacke auf den US-Zerstörer USS Cole enthüllt. Das Schiff war im Oktober 2000 in jemenitischen Gewässern von einem schnell herannahenden kleinen Boot getroffen worden, das mit Sprengstoff gefüllt war. 17 Seeleute verloren bei dem Anschlag ihr Leben.

"CARACaS"-Boote sollen Anschläge verhindern
Robo-Boote als Begleitschutz für größere Schiffe könnten solche Anschläge künftig vielleicht verhindern, hoffen die Verantwortlichen der US-Navy. Sie könnten herannahenden Booten den Weg abschneiden, ohne das Leben von US-Matrosen zu gefährden.

Derzeit sind die Robo-Boote nicht mit automatischen Kanonen ausgestattet. Um die Bewaffnung der Boote zu bedienen, braucht es einen Schützen an Bord. Der könnte künftig freilich ebenfalls durch Computersysteme ersetzt werden, mit denen die Bewaffnung bedient wird.

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