Di, 21. November 2017

Neue Games & Geräte

08.05.2014 10:19

So will Nintendo wieder aus der Verlustzone kommen

Die schleppenden Verkäufe der Wii U haben dem japanischen Traditions-Videospielekonzern Nintendo im vergangenen Quartal herbe Verluste beschert. Jetzt will das Unternehmen aus Kyoto wieder zu alter Stärke finden – und gewährt erste Einblicke in die Strategie, die das ermöglichen soll. Die Hoffnungsträger von Nintendo-Chef Satoru Iwata: neue Konsolen, Onlineangebote und Mario-Sammelfiguren.

Der Wii U sollen offenbar neue Games auf die Sprünge helfen. Ein erster Hoffnungsträger erscheint schon Ende des Monats: eine Neuauflage des ungemein beliebten Fun-Racers "Mario Kart" mit etlichen neuen Features. Aber auch für die Zeit danach hat man bereits Pläne.

"Skylanders"-Konkurrenz & "Mario Kart TV"
Wie das IT-Portal "Engadet" berichtet, denkt Nintendo derzeit über den Einstieg in das Geschäft mit NFC-Sammelfiguren und zugehörigen Spielen nach. Ein Konkurrent für "Skylanders" und "Disney Infinity" (Test in der Infobox) mit den beliebten Nintendo-Charakteren - Mario, Yoshi, Luigi und Konsorten – scheint geplant. Eine Vorstellung des Games auf der Spielemesse E3 im Juni ist wahrscheinlich.

Ebenfalls angekündigt: erweiterte Onlineangebote fürs Smartphone, um Multiplayer-Fans zufrieden zu stellen. Schon zum Start des neuen "Mario Kart" könnte das Angebot "Mario Kart TV" zur Verfügung stehen, bei dem die Nutzer Videomitschnitte ihrer besten Rennen auf YouTube hochladen und mit der Internetgemeinde teilen können. Ein Feature, das an die Videoupload-Funktion der Konkurrenzkonsolen erinnert.

Neue Konsolen für aufstrebende Märkte
Um wieder auf Spur zu kommen, will Nintendo darüber hinaus neue Konsolen auf den Markt bringen. Allerdings keine verbesserte Wii U, sondern vermutlich eher eine abgespeckte. Einem Bericht des Wirtschaftsnachrichtenportals "Bloomberg" zufolge will Nintendo mit günstigen Konsolen für aufstrebende Märkte wie China und Indien Geld machen.

Unklar ist, ob die Konsolen überhaupt mit dem bestehenden Spieleangebot der Japaner kompatibel wären. Der Zeitung erklärte Iwata: "Wir wollen neue Dinge mit neuem Denken machen, nicht einfach eine billigere Version dessen, was wir derzeit haben." Es gehe vor allem um die Balance zwischen Produkt und Preis, so der Nintendo-Chef.

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