Mo, 20. November 2017

Stürze und Wasser

16.04.2014 09:56

iPhone 5S schlägt Galaxy S5 im Extremtest

Der US-amerikanische Handyversicherer SquareTrade hat die aktuelle Smartphone-Elite einem Haltbarkeitstest unterzogen, bei dem geprüft wurde, wie gut Samsungs Galaxy S5, HTCs One M8, das iPhone 5S und LGs Nexus 5 alltägliche Handyunfälle wegstecken. Die Geräte wurden fallen gelassen, auf ihre Wasser- und Rutschfestigkeit geprüft und auf ihr Handling hin untersucht. Den Sieg trägt Apples iPhone 5S davon, gefolgt von den Android-Geräten Samsungs, HTCs und LGs.

SquareTrade misst das Risiko, dass ein Smartphone bei alltäglichen Unfällen kaputt geht, auf einer Zehnerskala. Je höher ein Wert ausfällt, umso wahrscheinlicher ist es, dass das Handy bei einem Sturz oder Kontakt mit Wasser kaputtgeht.

Die Unfallwahrscheinlichkeit macht der Handyversicherer auch an Faktoren wie der Größe des Smartphones, der Griffigkeit und dem Gehäuse fest.

iPhone 5S siegt im Haltbarkeits-Test
Apples iPhone 5S bewertet SquareTrade dabei mit 5,5, Samsungs Galaxy S5 folgt mit 6, das HTC One M8 erreicht einen Wert von 6,5. LGs Nexus 5 kommt auf einen Wert von 7. Dem iPhone attestieren die Tester Vorteile durch sein kleineres und somit griffigeres Gehäuse.

Erstaunlich: Im Wasserfestigkeits-Test schnitt das iPhone offenbar ähnlich gut ab wie das explizit wasserdichte Galaxy S5, das im krone.at-Test (siehe Infobox) auch Tauchgänge unbeschadet überstand.

Samsung konnte Boden gutmachen
Im Direktvergleich zur letzten Smartphone-Generation konnte laut SquareTrade vor allem Samsung Boden gutmachen. Während man dem Galaxy S4 noch eine recht hohe Zerbrechlichkeit bescheinigte, schafft es die Neuauflage nun an die Spitze der Android-Smartphones.

Bei HTC zeichnet sich ein Rückschritt ab: Das Vorgängermodell erzielte noch zwei Punkte weniger auf der Zerbrechlichkeitsskala und sticht mit 4,5 Punkten auch das iPhone 5S aus.

Achtsamkeit senkt das Bruchrisiko
Letztlich hängt das Risiko, dass ein Smartphone vorzeitig in die ewigen Jagdgründe eingeht, aber ohnedies hauptsächlich vom Benutzer ab. Wer sein teures Top-Smartphone beispielsweise durch ein Tascherl schützt, erspart sich im Zweifelsfall viel Kummer und reduziert das Bruchrisiko schon erheblich.

Und auch bei der Wahl der Hosentasche, in die das Gerät versenkt wird, kann man Fehler machen. Ein halb aus der Gesäßtasche herausragendes, ungeschütztes Handy ist nicht nur ein verführerisches Angebot für Langfinger, sondern wird auch einem deutlich höheren Bruchrisiko ausgesetzt als ein zur Gänze in der Hosen- oder Handtasche verwahrtes Gerät.

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