Di, 22. Mai 2018

E-Mail-Studie zeigt:

29.01.2014 12:29

Spam-Ordner beherbergt gewaltiges Umsatzpotential

Rund 15 bis 20 Prozent der rechtmäßig versendeten E-Mails erreichen niemals ihren Empfänger, sondern landen im Spam-Ordner. Wenn ausgerechnet kommerzielle E-Mails zu diesen zählen, kann das Unternehmen teuer zu stehen kommen, wie der E-Mail-Dienstleister Mailjet in einer Studie vorrechnet.

Der Studie nach werden allein in Europa tagtäglich fast 8,3 Milliarden "rechtmäßige" E-Mails versandt. Bei etwa der Hälfte davon handle es sich um persönliche Nachrichten, die weit seltener davon betroffen seien, versehentlich im Spam-Ordner zu landen, so Mailjet. Diese Art von Mails wurde daher in der Studie nicht berücksichtigt.

Die anderen 50 Prozent der gesandten Nachrichten betreffen dem E-Mail-Dienstleister nach kommerziell versendete E-Mails, von denen bis zu jede vierte durch Zustellbarkeitsprobleme verloren geht. Ihrem Zweck entsprechend wurden diese Mails in der Studie in drei Kategorien unterteilt.

Marketing-Mails machen demzufolge den Hauptteil der versandten E-Mails aus. Zu einem Drittel handelt es sich bei kommerziell versandten E-Mails um Benachrichtigungen (zum Beispiels Alerts). Transaktions-E-Mails, die unter anderem bei Bestellbestätigungen eingesetzt werden, machen 2,5 Prozent aus.

"In Transaktions-E-Mails lassen sich zum Beispiel Empfehlungen für Produkte einbinden, die den soeben gekauften Waren ähneln. Damit besitzt diese Mail-Form in der Regel das größte Potenzial, um den Umsatz zu steigern. Während Marketing-E-Mails im Durchschnitt nur um die 0,07 generieren, können Transaktions-Mails bis zu 0,10 Euro durchschnittlichen Umsatz hervorbringen", erläutert Mailjet.

Auf die Europäische Union gesehen, betrage der daraus resultierende Schaden 40 Millionen Euro täglich. Diese Summe addiere sich über das Jahr gerechnet auf 14,7 Milliarden Euro Umsatzpotential, welches im Spam-Ordner verschwinde und daher in den allermeisten Fällen nicht umgesetzt werden könne, schlussfolgert das Unternehmen.

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