Sa, 25. November 2017

Verkaufsschlager

28.01.2014 08:43

iPhone und iPad bescherten Apple Rekordweihnachten

Apple hat im Weihnachtsgeschäft mehr iPhones und iPads als jemals zuvor verkauft. Jedoch lagen die Zuwächse unter denen der Vergangenheit und zum Teil auch unter den Erwartungen der Analysten. Zudem stagnierte der Gewinn, wenn auch bei beträchtlichen 13,1 Milliarden Dollar. Die Anleger reagierten enttäuscht.

"Wir sind sehr zufrieden", erklärte Konzernchef Tim Cook unbeirrt am Unternehmenssitz in Cupertino. Apple investiere auch weiterhin kräftig in neue Produkte und Dienste. Wie immer vermied er es weitgehend, in die Details zu gehen. In einem ungewöhnlichen Schritt deutete Cook zwar Pläne für ein mobiles Bezahlsystem an. Hinweise auf künftige Geräte gab es aber nicht. Schon seit längerem wird über einen Apple-Fernseher und eine Computeruhr spekuliert sowie über iPhones mit größerem Bildschirm.

51 Millionen iPhones verkauft
Apple setzte von Oktober bis Dezember 51 Millionen iPhones ab - gegenüber 47,8 Millionen im Vorjahreszeitraum. Das ist ein neuer Rekordwert. Analysten hatten jedoch noch höhere Verkäufe erwartet. Cook räumte ein, im nordamerikanischen Markt die Nachfrage nach dem Spitzenmodell 5S unterschätzt zu haben. Indirekt signalisierte er damit auch, dass das günstigere iPhone 5C mit Plastikgehäuse und ohne Fingerabdruck- Scanner schlechter ankam als gedacht.

Auch neuer Verkaufsrekord bei iPads
"Es dauerte einige Zeit, bis wir genügend iPhone 5S auf Lager hatten", sagte Cook in einer Telefonkonferenz mit Analysten. Er hatte die zwei neuen iPhones im September präsentiert. Im Oktober folgten das iPad Air als dünnere Variante des Ur-iPads sowie ein iPad mini mit schärferem Bildschirm. Von den iPads gingen nach zuvor 22,9 Millionen insgesamt 26 Millionen raus. Auch das ist ein Rekord.

Von seinen Macs wurde Apple 4,8 Millionen Stück los (2012: 4,1 Millionen) - und das in einem rückläufigen Computermarkt. Der Mac feierte gerade seinen 30. Geburtstag. Auch das Geschäft mit iTunes und anderen Services lief besser als im Vorjahreszeitraum. Einzig der iPod büßte weiter an Popularität ein.

Geldberg wuchs auf über 158 Milliarden Dollar
Apple konnte so den Umsatz in seinem ersten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 57,6 Milliarden Dollar steigern, wie das Unternehmen mitteilte. Der Gewinn stagnierte indes bei 13,1 Milliarden Dollar und damit auf dem Niveau der zwei vorherigen Weihnachtsquartale. Trotzdem konnte Apple bis Ende Dezember seinen Geldberg auf 158,8 Milliarden Dollar anhäufen.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden