Mo, 11. Dezember 2017

Zuversichtlich

22.01.2014 09:29

Gates: "In 20 Jahren nur noch wenige Länder arm"

Milliarden Menschen werden nach Ansicht von Microsoft-Gründer Bill Gates in 20 Jahren nicht mehr in Armut leben müssen. "Bis 2035 wird es in der Welt fast keine armen Länder mehr geben", heißt es in der am Dienstag veröffentlichten jährlichen Erklärung der Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung.

"Es gibt keinen Zweifel daran, dass die Welt heute besser als jemals zuvor ist. Die Menschen haben ein längeres und gesünderes Leben. Viele Länder, die zuvor auf Entwicklungshilfe angewiesen waren, sind jetzt unabhängig. Man würde meinen, dass ein solcher Fortschritt weit gefeiert würde, aber Melinda und ich wundern uns immer wieder darüber, wie viele Menschen immer noch denken, dass die Welt schlechter wird. Die Ansicht, dass die Welt extreme Armut und Krankheiten nie besiegen wird, ist nicht nur ein Fehler. Es ist eine gefährliche Ansicht", schreibt Gates in seinem online auch auf Deutsch veröffentlichten Brief, um anschließend "drei Mythen, die die Entwicklung armer Länder behindern" zu entkräften.

"In den nächsten beiden Jahrzehnten werden extrem arme Länder eher die Ausnahme als die Regel sein. Milliarden Menschen werden nicht mehr in Armut leben." Vor allem in Afrika gebe es enorme Fortschritte. Zugleich warnte Gates aber vor überzogenen Erwartungen. "Es leben allerdings immer noch mehr als eine Milliarde Menschen in extremer Armut. Wir haben also noch keinen Grund zum Feiern. Aber man kann mit aller Zuversicht sagen, dass sich die Welt so sehr verändert hat, dass die Begriffe 'Entwicklungsland' und 'Industrieland' nicht mehr länger zutreffend sind."

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