So, 17. Dezember 2017

Datenbrille

28.03.2013 10:42

Google lässt Glass-Brille von Foxconn in den USA bauen

Google will seine Datenbrille offenbar vom Auftragsfertiger Foxconn in den USA produzieren lassen. Wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstag unter Berufung auf eine mit den Plänen vertraute Person berichtete, sollen die Brillen namens Google Glass in einer kalifornischen Fabrik des vor allem als Hersteller von Apple-Geräten bekannten Unternehmens gefertigt werden. Ein Sprecher des in Taiwan beheimateten Auftragsfertigers wollte sich gegenüber Bloomberg nicht zu dem Bericht äußern.

Google ist unterdessen gerade dabei, erste Datenbrillen an Tester zu verteilen. 8.000 Interessierte hatten sich im Februar in einem Online-Wettbewerb unter dem Motto "ifihadglass" ("Wenn ich Glass hätte") für ein Exemplar beworben. Sie erhalten damit nun die Möglichkeit, eine frühe Ausgabe der Google-Datenbrille für 1.500 US-Dollar (rund 1.175 Euro) zuzüglich Steuern zu erwerben – gegen Selbstabholung in New York, Los Angeles oder San Francisco.

Eine Nutzerin hatte etwa angegeben, mit der Brille nach Japan reisen zu wollen, um ihrer in den USA lebenden Großmutter noch einmal ihre alte Heimat zu zeigen. Ein Feuerwehrmann wiederum will die Brille nutzen, um andere Einsatzkräfte in Notfällen mit zusätzlichen Informationen zum Einsatzort zu versorgen, während sich ein Tierpfleger bei Google um ein Google-Glass-Exemplar bewarb, indem er angab, die Fütterung von Pinguinen damit filmen zu wollen.

Googles Datenbrille soll sich mit dem Internet verbinden und die dort verfügbaren Informationen auf einem kleinen transparenten Bildschirm an der Seite wiedergeben können. So sollen sich etwa E-Mails oder Wegbeschreibungen anzeigen lassen. Per Stimmbefehl soll es außerdem möglich sein, Videos oder Fotos aufzunehmen, was insbesondere Datenschützer skeptisch stimmt.

Voraussichtlich erhältlich sein soll die Brille, um deren Entwicklung sich Google-Mitgründer Sergey Brin persönlich kümmert, Ende dieses oder Anfang nächsten Jahres. Was die Datenbrille einmal kosten wird, ist noch nicht bekannt. Beobachter rechnen mit einem Preis zwischen 700 und 1.500 US-Dollar (rund 550 bis 1.170 Euro).

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden