So, 19. November 2017

Vereinheitlicht

28.08.2012 13:21

Fernsehsender ab Freitag in gleicher Lautstärke

Lästige Sprünge in der Lautstärke soll es beim Umschalten künftig nicht mehr geben: Mit dem Start der IFA am Freitag in Berlin wollen private und öffentlich-rechtliche Fernsehsender in Österreich und Deutschland ihre Programme in einer einheitlichen Lautstärke ausstrahlen.

Die Lautstärke soll demnach nicht nur zwischen den verschiedenen TV-Anbietern gleich bleiben, sondern auch innerhalb der Programmbeiträge eines Senders. Die neue Regelung gelte grundsätzlich für alle Beiträge, also auch für Werbung und Programmhinweise.

Für den Zuschauer bedeute dies, dass der Griff zur Fernbedienung zum Ausgleichen unerwarteter Lautstärkesprünge künftig nicht mehr erfolgen müsse, so die Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH. Dies bedeute aber nicht, dass es innerhalb einer Sendung keine Passagen unterschiedlicher Lautstärke geben dürfe, wie man betont.

Vielmehr könne eine "bewusst dramaturgisch eingesetzte Klangdynamik mit dieser Anpassung noch besser zur Geltung kommen, womit Qualität und Erlebnistiefe" für den Zuseher verbessert würden, heißt es.

Ermöglicht wird die einheitliche Lautstärke durch die Anwendung einer neuen technischen Empfehlung der Europäischen Rundfunkunion EBU zur "Lautheitsaussteuerung, Normalisierung und zulässiger Maximalpegel von Audiosignalen".

ZDF-Produktionsdirektor Andreas Bereczky erhofft sich, durch dieses neue "Aussteuerungsverfahren" einen "echten Mehrwert für unsere Zuschauer zu schaffen".

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