Mi, 13. Dezember 2017

Das beste Netz

01.12.2011 12:21

"3" gewinnt Handynetztest knapp vor A1

Großer Erfolg für den kleinsten Handynetzbetreiber in Österreich: "3" hat im Test der deutschen Fachzeitschrift "Connect" sämtliche Mitbewerber im deutschsprachigen Raum hinter sich gelassen und die siegverwöhnte A1 knapp auf den zweiten Platz gedrängt. "Auf Sieg fixiert muss sich A1 diesmal von Hutchison 3G geschlagen geben", kommentierte das renommierte Fachmagazin.

Im deutschsprachigen Raum belegen die heimischen Betreiber einmal mehr die Spitzenplätze, was "3"-Chef Jan Trionow - selbst Deutscher - mit den Worten kommentierte: "Das war der Cordoba-Effekt." An die Adresse von A1, dessen GSM-Netz "3" teilweise in ländlichen Regionen nutzt, meinte er am Donnerstag vor Journalisten: "Wir gratulieren A1 zum zweiten Platz".

Aufhorchen ließ Trionow mit dem Satz "der intensive Wettbewerb trägt schöne Früchte". Dass er damit der kolportierten Übernahme von Orange durch "3" eine Absage erteilt, wollte er so aber nicht verstanden haben. Es gebe viele Formen von Wettbewerb, meinte er auf Nachfrage. Weitere Auskünfte zum heißesten Gerücht der Branche wollte er nicht geben. Medienberichten zufolge soll der Kauf von Orange schon in trockenen Tüchern sein, aber erst nach dem Weihnachtsgeschäft bekannt gegeben werden.

Provider kündigen LTE-Offensive für 2012 an
3" hat jedenfalls im heurigen Jahr kräftig zugelegt. Der Marktanteil von knapp zehn Prozent ist zwar weiterhin bescheiden, aber beim mobilen Internet-Datenverkehr entfallen 40 Prozent des österreichweiten Gesamtaufkommens auf das Netz von "3". Im kommenden Jahr - eher gegen Jahresende - will "3" 20 Prozent der Bevölkerung mit der nächsten Mobilfunkgeneration LTE abdecken.

Auch A1-Chef Hannes Ametsreiter und T-Mobile-Boss Robert Chvatal kündigten am Donnerstag eine LTE-Offensive im Jahr 2012 an. Dass die deutschen Netzbetreiber hier schon weiter sind als die Österreicher, begründet Trionow mit der bereits durchgeführten Vergabe der "Digitalen Dividende", also freigewordener analoger TV-Funkfrequenzen. In Österreich sollen diese nächstes Jahr versteigert werden.

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