So, 17. Dezember 2017

Zeit sparen

21.03.2011 17:11

Wie du beim Bügeln schneller bist

Bügeln und Wäsche zusammenlegen gehört nur bei wenigen zu den wirklich beliebten Hobbys. Für die meisten ist es eine lästige und vor allem zeitraubende Tätigkeit. Mit einigen Tricks lässt sich jedoch wirklich viel Zeit sparen, und die Wäsche geht um einiges leichter von der Hand.

Wäschetage einführen
Natürlich kann man das Bügelbrett auch für nur eine oder zwei Waschmaschinen aktivieren, effektiver ist es jedoch, wenn du ein paar Maschinen zusammenkommen lässt und nur einmal alle zehn bis vierzehn Tage deinen Wäscheberg bearbeitest. Denn allein schon der Aufwand für den Aufbau des Bügel-Zubehörs, das Aufheizen des Eisens, sowie das Wegräumen hinterher kostet Zeit. Ganz abgesehen davon, dass man sich nicht jede Woche mit Falten und Glattstreichen auseinandersetzen muss.

Richtig aufhängen
Du sparst eine Menge Zeit, wenn du die Wäsche bereits richtig aufhängst. Zum einen solltest du dir den Luxus eines zweiten Wäscheständers gönnen. Denn je lockerer die Wäsche hängen kann, desto mehr Platz hast du, um sie wirklich schön glatt aufzuhängen. Mit so genannten Turmständern bringst du auf der Fläche von einem herkömmlichen Wäscheständer zwei Ständer unter, kannst aber die Wäsche wesentlich luftiger hängen. Und das hat den angenehmen Effekt, dass deine Wäsche gut durchtrocknen kann, da die Feuchtigkeit besser verdampft.

Zum anderen ist es gut, wenn du Hemden, Blusen, T-Shirts und Pullover gleich auf Kleiderbügeln trocknest, da diese so wesentlich glatter werden und keine unschönen Abdrücke der Wäscheleine auf den Kleidungsstücken bleiben. Denn je unordentlicher die Wäsche hängt, desto mehr Falten hast du und desto mehr muss gebügelt werden.

Was muss gebügelt werden?
Wenn du zu jenen Menschen zählst, die sogar Socken bügeln, dann solltest du in deinem eigenen Interesse einmal überlegen, ob das wirklich erforderlich ist. Denn viele Kleidungsstücke sind, sofern sie glatt aufgehängt und ausgestreift werden, genauso gut wie gebügelt. Dazu zählen vor allem Gewebe mit Synthetik-Anteil, wie Tops oder viele Unterwäschemodelle. Sogar T-Shirts müssen nicht unbedingt gebügelt werden, wenn sie gut ausgeschüttelt und dann auf Kleiderbügeln getrocknet werden.

Die Wäsche hängt sich durch die Feuchtigkeit der Schwerkraft sei dank selbst glatt. Dasselbe gilt für viele Hosen, besonders jene mit Elasthananteil. Auch Kleidung, die du nur zu Hause oder zum Sport anziehst, muss nicht unbedingt gebügelt werden, wenn du Zeit sparen willst. Ebenso wie Geschirr- oder Handtücher.

Vorausschauend arbeiten
Achte darauf, beim Zusammenlegen der Wäsche bereits zusammengehörige Stapel zu bilden, die du danach gleich so wie sie sind in den Kasten verstauen kannst. Also: Ein Stapel mit T-Shirts, einer mit Hosen, einer mit Pullovern, einer mit Sportsachen. Denn sonst hast du am Ende wieder den Aufwand, alles aufteilen zu müssen und das kostet Zeit.

Richtig bügeln
Unterteile deine Bügelwäsche in empfindliche Fasern bis hin zu robusten Geweben. Beginne dann mit den Stücken, die mit geringer Temperatur gebügelt werden müssen und arbeite dich hoch. Bügeln mit zumindest immer einer geringen Dampf-Grundeinstellung spart ebenfalls Zeit, da du die Falten leichter wegbekommst. Alternativ die Wäsche einfach bügelfeucht abnehmen, da auch hier die Falten leichter wegzubekommen sind. Weiters solltest du dir eine Reflektor-Unterlage für den Bügeltisch zulegen. Diese reflektiert die Hitze des Bügeleisens durch das Gewebe, und spart dir so das beidseitige Bügeln von vielen Kleidungsstücken.

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