So, 22. Oktober 2017

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20.01.2010 14:27

Jedes vierte Neu-Handy laut Studie SIM-frei

Konsumenten greifen vermehrt zu ungestützten Handys. Wie aus einer Studie der Markforscher von GfK hervorgeht, ist die Anzahl der Mobiltelefone, die nicht an einen Handynetzbetreiber gebunden sind, in den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres auf 26 Prozent gestiegen.

Gründe für ein freies Handy sind Diebstahl, Verlust oder Defekt des bisherigen Netzbetreiber-gebundenen Endgerätes, die Nachfrage nach "Sim only"-Tarifen, der Wunsch nach einem Topmodell, das vom Netzanbieter nicht verfügbar ist (Stichwort iPhone), oder wenn das Handy oftmals im Ausland eingesetzt wird, wo der Nutzer lieber günstiger mit einem lokalen Anbieter telefoniert.

Der Hauptanteil der "SIM-free-Handys" entfällt nach Einschätzung von Netzbetreiber "3" auf günstige GSM-Modelle, ein Markt für UMTS-Endgeräte sei erst im Entstehen. Orange verkauft nach Eigenangaben derzeit in etwa gleich viele gestützte wie ungestützte Mobiltelefone. "Trotzdem ist der Anteil der offenen Geräte in unserer Gesamtkundenbasis verschwindend und liegt unter fünf Prozent", so Sprecherin Petra Jakob. Die Nachfrage nach freien Endgeräten komme in erster Linie aus dem Prepaid-Bereich.

T-Mobile erwartet ein weiteres Wachstum im ungestützten Bereich, aber nicht mehr in dem Ausmaß wie bisher. Marktführer Mobilkom Austria schätzt, dass rund 50 Prozent der Kunden, die mit einem ungestützten Handy telefonieren, ein Endgerät unter 50 Euro erstanden haben. Rund 30.000 Kunden der Mobilkom wiederum verwenden Apples iPhone, das die Mobilkom nicht im Angebot hat. Bei "3", wo es das Kultphone ebenfalls nicht gibt, wird die Zahl der eigenen Nutzer auf 10.000 geschätzt.

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