Nach dem Einzug ins Conference-Finale hat sich die Fiorentina zu einem Tweet hinreisen lassen, der in Hütteldorf besonders genau betrachtet wurde. Denn während die Italiener darin tönen, dass sie „ungeschlagen“ ins Endspiel eingezogen sind, erinnert man sich bei Rapid an einen Tag im August.
Bei der Fiorentina ist der Jubel nach dem Einzug ins Finale der Conference League groß. „Ungeschlagen“ sei man ins Endspiel eingezogen, titelte der italienische Verein stolz in den sozialen Medien. Doch dabei hat man wohl ein Spiel im August vergessen.
Das ist nämlich der Pressestelle von Rapid Wien aufgefallen. „Was war denn da im August in Wien-West Hütteldorf?“, lautet deshalb auch die Antwort von Pressechef Peter Klingmüller. Eine berechtigte Frage, denn immerhin traf die Fiorentina im Play-off aufeinander.
Grüll trifft, Rapid jubelt
Die ansonsten in Europa so souveränen „Violetten“ aus Florenz taten sich im Hinspiel schwer. Schließlich musste man sich in Wien mit 0:1 geschlagen geben. Marco Grüll erzielte den goldenen Rapid-Treffer.
Im Rückspiel konnten die Italiener mit einem 2:0-Sieg den Aufstieg dann doch noch fixieren. Aber die Niederlage im Hinspiel bleibt weiter bestehen und ist tatsächlich einzigartig in dieser Conference-League-Kampagne. Im Finale steht Florenz am 29. Mai in Athen Überraschungsteam Olympiakos Piräus gegenüber.
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