Do, 23. November 2017

China: iPhone floppt

05.11.2009 11:44

Nur 5.000 Stück in Woche nach Marktstart verkauft

Während das iPhone 3GS in Europa und den USA in nur drei Tagen nach dem Verkaufsstart über eine Million Mal über die Ladentheke wanderte, scheint die Chinesen die Markteinführung des Apple-Handys nicht zu kümmern. Seit dem offiziellen Verkaufsstart am vergangenen Freitag wurden erst 5.000 Stück des Smartphones verkauft.

Der Mobilfunk-Provider China Unicom hatte im Sommer einen Exklusiv-Deal zum Vertrieb des iPhones im Reich der Mitte mit Apple abgeschlossen. Dass das Handy in den 2.000 Filialen des Unternehmens allerdings zum Ladenhüter wird, hätte der Konzern wohl nicht gedacht. Schließlich prognostizierten Beobachter zum Marktstart rund eine halbe Million verkaufter Geräte. China Unicom soll insgesamt fünf Millionen der Handys bestellt haben.

Gründe für die Misere könnten einerseits die hohen Preise, andererseits auch das Fehlen der WLAN-Funktion bei der China-Ausgabe des iPhones sein. China Unicom verkauft das Handy um knapp 700 Euro und verlangt außerdem bis zu 88 Euro Grundentgelt pro Monat. Illegale Importe - die außerdem über die WLAN-Schnittstelle verfügen - sind oft günstiger zu haben.

Das könnte Sie auch interessieren
Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Für den Newsletter anmelden