Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Viren-Ionisator Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Ionisatoren erreichen eine Reinigung der Luft durch die Ionisierung von Molekülen. Auf diese Weise filtern die Geräte Schadstoffe wie Viren, Bakterien und Allergene aus der Luft.
  • Beachten Sie bei der Kaufentscheidung unbedingt auf die max. Raumgröße. Sie gibt an, für welche Größe von Räumen das Gerät ausgelegt ist. Diese sollte für eine gute Reinigungsleistung nicht geringer ausfallen als die tatsächliche Raumgröße.
  • Viele Geräte sind neben der Ionisierung der Luft auch noch mit einem Filter ausgestattet. So ein Viren-Ionisator mit HEPA-Filter oder einer anderen Art Filterung sorgt für eine noch bessere Reinigung der Raumluft, da verschiedene Technologien eingesetzt werden.

Viren-Ionisator-Test
Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat die Nachfrage nach Viren-Ionisatoren stark ansteigen lassen. Schließlich sind die Luftqualität und vor allem die Reinigung der Raumluft von Viren, Bakterien und anderen Schadstoffen noch einmal deutlich stärker in den Fokus gerückt.

Wie verschiedene Online-Tests von Viren-Ionisatoren zeigen, können die Geräte in der Tat die Belastungen durch Partikel in der Luft verringern. Auf diese Weise wirkt ein Ionisator auch gegen Viren. In unserem Viren-Ionisator-Vergleich auf Krone.at präsentieren wir Ihnen nicht nur die besten Geräte. Sondern wir geben Ihnen auch die wichtigsten Kriterien an die Hand, damit Sie den besten Viren-Ionisator für Ihre Bedürfnisse ausfindig machen können.

1. Was bringt ein Viren-Ionisator?

Beginnen wir mit der Funktion eines Viren-Ionisators. Hierbei handelt es sich um eine spezielle Variante der Luftreiniger. Die Geräte ionisieren Moleküle. Das bedeutet, dass sich Moleküle elektrisch aufladen, indem sie diese mit Elektronen anreichern oder diese entfernen.

Die Ionen können nun andere Partikel wie Hausstaub oder Viren in der Luft, die ebenfalls nicht neutral geladen sind, anziehen. Auf diese Weise entstehen Cluster aus Schwebeteilchen, die sich miteinander verbinden. Hierdurch steigt das Gewicht an und die Verbindungen sinken zu Boden, wodurch sie nicht mehr in der Luft herumfliegen.

Beim Herausblasen der zuvor angesaugten Luft werden die Moleküle bei einigen Geräten zudem über eine Oberfläche aus Metall geleitet. An dieser haften die ionisierten Schadstoffe an, da sie von der metallenen Fläche angezogen werden. Daher kann man einen Ionisator in gewisser Weise auch als „Staubmagnet“ bezeichnen.

2. Welchen Nutzen haben Viren-Ionisatoren laut Tests im Internet?

Viren-Ionisator ohne Ozon?

Bei der Erzeugung von Ionen entstehen geringe Mengen Ozon. Dieses Gas kann ebenfalls zur Verbesserung der Luftqualität beitragen, wird aber von einigen wegen vermeintlicher Gesundheitsrisiken kritisiert. Allerdings sind die abgegebenen Ozon-Mengen sehr gering. Viren-Ionisator ohne Ozon gibt es leider nicht. In diesem Fall müssen Sie sich für einen Luftreiniger ohne Ionisator entscheiden.

Der offensichtlichste Nutzen ist natürlich die Reinigung der Luft. Auf diese Weise kann ein Ionisator den Coronavirus aus der Luft herausfiltern. Natürlich bindet der Viren-Ionisator aufgrund seiner Funktion aber nicht nur Viren, sondern auch viele andere Schadstoffe wie Bakterien, Hausstaub, Milben und vieles mehr. Viele Geräte können auch die Sporenbelastung sowie Gerüche in der Luft reduzieren bzw. eliminieren.

Zudem sollen die Geräte auch das Wohlbefinden steigern, wie Viren-Ionisator-Tests im Internet belegen. Laut Studien soll ein Viren-Ionisator wie am Wasser oder im Wald für mehr Wohlbefinden sorgen. Denn Experten haben herausgefunden, dass an diesen Orten ebenfalls eine erhöhte Ionenkonzentration in der Luft vorliegt.

3. Wo wollen Sie Ihren Viren-Ionisator einsetzen?

Viren-Luftreiniger

Viren-Ionisatoren kommen häufig in Schlafzimmern zum Einsatz.

Generell wird zwischen verschiedenen Arten unterschieden. Die größeren Geräte sind für den Haushalt geeignet und können je nach Auslegung die Luft in kleineren bis großen Räume reinigen.
Die besonders kompakten Viren-Ionisatoren sind für das Auto gedacht. Geräte dieser Kategorie funktionieren meist mit einem USB-Anschluss für die Kfz-Steckdose bzw. den Zigarettenanzünder oder mit einem integrierten Akku. Für sie haben wir auch einen separaten Vergleich.

Typ Eigenschaften
Viren-Ionisator für Haushalt
  • große Geräte
  • erfordern eine Steckdose
  • leistungsfähiger
Viren-Ionisator für Auto
  • kompakte Geräte
  • mit USB-Anschluss oder für Bordsteckdose
  • weniger leistungsfähig

4. Welche Kriterien sind bei der Kaufentscheidung besonders relevant?

Krone.at gibt Ihnen in unserer Kaufberatung die wichtigsten Punkte an, auf die Sie bei der Wahl des besten Viren-Ionisators für Ihr Zuhause, das Büro oder andere Orte beachten sollten.

4.1. Das Gerät sollte auf die Raumgröße abgestimmt sein

Die entscheidenden Kennzahlen sind die maximale Raumgröße und die Luftumwälzung pro Stunde. Mit der Raumgröße gibt der Hersteller eine Empfehlung, wie groß Zimmer maximal ausfallen sollten, in denen das Gerät zum Einsatz kommt.
Sie korreliert in gewissem Maße mit der Menge der umgewälzten Luft pro Stunde, die das Gerät auf diese Weise reinigen kann. Beides sollte unbedingt zum geplanten Einsatzort passen.

Stimmen Sie die empfohlene Raumgröße auf die Örtlichkeiten in Ihrem Zuhause, dem Büro oder einem anderen geplanten Einsatzort ab. Je größer der Raum ist, desto mehr Luft sollte das Gerät auch umwälzen können. Empfohlen ist ein mindestens einmaliges Umwälzen der Luft pro Betriebsstunde. Besser sind Geräte, die das Luftvolumen eines Raumes mehrmals pro Stunde erreichen.

Achten Sie auch auf die Raumhöhe. Die Herstellerangaben für die max. Raumgröße basiert auf einer normalen Deckenhöhe von ca. 2,5 m. Bei höheren Räumen sollte das Gerät entsprechend leistungsfähiger, also für noch größere Räume ausgelegt sein.

4.2. Zusätzliche Filter sorgen für noch bessere Reinigung

Viren-Ionisator Filter

Manche Ionisatoren gegen Viren setzen zusätzliche Filter ein.

Viele Viren-Ionisatoren sind neben der Ionisierung der Luft noch mit einem zusätzlichen Filter ausgestattet. Meist handelt es sich hierbei um sogenannte HEPA-Filter. Diese Schwebstofffilter absorbieren im Gerät Fremdstoffe aus der Luft. Dies geschieht, indem die Raumluft durch den Filter geblasen und so durch das sehr feinmaschige Gewebe des Filters gereinigt wird.

Je höher die Klasse des HEPA-Filters ist, desto besser ist die Reinigungsleistung. Empfehlenswert sind H13- oder H14-Filter. Allerdings geben nicht alle Hersteller die Klasse des HEPA-Filters an.

Einige Viren-Ionisatoren arbeiten mit Wasser als weiteren Filter. Hierbei handelt es sich dann um sogenannte Luftwäscher. Sie sind aber deutlich in der Unterzahl, da Geräte mit HEPA-Filter gängiger sind.

Zusätzlich zu Viren und Bakterien können viele Geräte auch Sporen sowie Gerüche aus der Luft herausfiltern. Sie erkennen diese Geräte daran, dass sie in der obigen Vergleichstabelle ein Häkchen in den entsprechenden Zeilen aufweisen. Reduziert das Gerät außerdem die Sporenbelastung, können so unter anderem Folgen von Schimmelbefall aus der Luft gefiltert werden. Reduziert der Ionisator außerdem unangenehme Gerüche, beseitigt er Stoffe aus der Luft, die an mehr oder weniger angenehmen Düften in der Luft Schuld sind.

4.3. Gerade im Schlafzimmer sind besonders leise Geräte vorteilhaft

Ein weiteres Kaufkriterium sollte die Anzahl der Leistungsstufen sein. Diese ermöglicht es, dass Sie die umgewälzte Luft pro Stunde individuell an Ihre Bedürfnisse anpassen können.

Noch wichtiger als die Menge der Leistungsstufen ist die Lautstärke des Gerätes im Betrieb. Das gilt vor allem dann, wenn Sie es in Ihrem Schlafzimmer oder in Wohnräumen aufstellen wollen.

Die besten Viren-Ionisatoren sind auf der geringsten Stufe unter 30 dB leise und damit kaum hörbar. Auf der höchsten Stufe können sie hingegen auch mal bis zu 60 dB laut sein. Dies gilt vor allem für günstige Viren-Ionisatoren, da diese laut Viren-Ionisator-Tests im Internet im Betrieb bei vergleichbarer Leistung meist lauter sind als die hochwertigen Modelle.

4.4. Der Stromverbrauch entscheidet über die Folgekosten

Wie bei jedem technischen Gerät benötigen auch diese Luftreiniger Strom. Meist muss ein Viren-Ionisator an eine Steckdose angeschlossen werden, damit die Technik im Gerät arbeiten kann. Einige Geräte arbeiten auch mit einem USB-Anschluss, sind dann aber in der Regel leistungsschwache Geräte.

Entscheidend ist, wie viel Strom der Viren-Luftreiniger benötigt. Je höher der Stromverbrauch ist, desto höher fällt auch die Stromrechnung aus.

Der Verbrauch der Geräte pro Betriebsstunde liegt je nach Leistungsfähigkeit meist zwischen 10 und 60 Watt. Wirklich vergleichbar sind die Werte aber nicht, da sie zur Luftumwälzung in Relation gesetzt werden müssen. Wenn Sie einen Viren-Ionisator kaufen, sollten Sie aber auf jeden Fall auf einen möglichst geringen Stromverbrauch achten.

4.5. Ein Timer ist eine sinnvolle Zusatzausstattung

Viren-Ionisator kaufen

Ein Viren-Ionisator sollte einfach zu bedienen sein.

Viele Viren-Ionisatoren sind mit einem Timer ausgestattet. Dank diesem können Sie eine Betriebsdauer festlegen, nach der sich das Gerät dann automatisch ausschaltet. Teils lässt sich auch eine Startzeit auswählen, zu der das Gerät dann den Betrieb beginnt.

Noch praktischer sind Geräte mit einem Automatikmodus. Diese messen die Luftbelastung und schalten sich dann automatisch ein, sobald ein kritischer Wert überschritten wird.

Sollten Sie sich für ein Gerät mit einem zusätzlichen Filter entscheiden, ist eine Kontrolllampe für einen Filterwechsel sinnvoll. Denn der Filter sollte zwingend regelmäßig getauscht werden. Dies verursacht natürlich Folgekosten, die Sie bei der Anschaffung (wie die Stromkosten) mit einkalkulieren sollten.

Ein weiterer Punkt sind die Abmessungen. Die Geräte gibt es, wie eingangs bereits erwähnt, in unterschiedlichen Größen. Die Funktion der Viren-Ionisatoren ist dabei in der Regel gleich, die Leistungsfähigkeit ist aber unterschiedlich. Nachfolgend haben wir die Vor- und Nachteile von kleineren Ionisatoren zusammengefasst:

    Vorteile
  • weniger Platzbedarf
  • teils mit USB-Stromversorgung
  • flexibel nutzbar, z. B. im Auto
    Nachteile
  • meist weniger leistungsfähig
  • nicht für größere Räume geeignet

5. FAQ: Sie haben noch weitere Fragen zu Viren-Ionisatoren?

Zum Abschluss der Kaufberatung im Rahmen unseres großen Vergleichs von Viren-Ionisatoren auf Krone.at beantworten wir noch einige häufiger gestellte Fragen.

5.1. Gibt es einen Viren-Ionisator-Test von der Stiftung Warentest?

Bisher hat das bekannte Testinstitut noch keinen direkten Test von Viren-Ionisatoren durchgeführt. Somit wurde auch noch kein Viren-Ionisator-Testsieger 2021 gekürt. Gleiches gilt für das ebenfalls bekannte Institut Öko-Test.

Allerdings wurde im März 2020 von der Stiftung Warentest ein Test von Viren-Luftreinigern veröffentlicht. Einige der getesteten Geräte weisen auch eine Ionisator-Funktion auf. Als Testsieger konnte sich der Viren-Luftreiniger Philips AC2889/10 durchsetzen.

5.2. Welche Hersteller bieten Ionisatoren gegen Viren an?

Luft-Ionisatoren gegen Viren gib es von vielen verschiedenen Herstellern. Zu den bekanntesten Marken zählen (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Aiibot
  • Beurer
  • Pro Breeze
  • Puripod
  • Venta
  • uvm.

5.3. Wie lange sollte ein Viren-Ionisator laufen?

Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden, da die Antwort von verschiedenen Kriterien abhängt. Hierzu zählen unter anderem die Raumgröße, die Umwälzung pro Stunde sowie die Belastung der Luft. Auf jeden Fall sollte der Viren-Ionisator die Luft im Raum mehrmals umwälzen bzw. reinigen, bevor Sie das Gerät wieder ausschalten.

Am einfachsten ist es, wenn Sie ein Gerät mit Timer oder noch besser mit Automatikfunktion nehmen. Diese schalten sich nach einer bestimmten Zeit aus bzw. schalten sich wieder ein, wenn die Luftqualität schlechter wird.

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