Kaufberatung: Finden Sie mit uns das beste Produkt in unserem Mähroboter Vergleich 2021

Ein kurzer Überblick
  • Mähroboter erleichtern die Gartenarbeit, indem sie nicht nur regelmäßig mähen, sondern auch nebenbei mulchen und damit zur Rasenpflege beitragen.
  • Je nachdem, ob Sie einen großen Garten haben oder den Mähroboter nur für 50 qm benötigen, gelten unterschiedliche Ansprüche.
  • Mähroboter mit Allrad-Antrieb oder solche mit Kantenmähfunktion sind Beispiele für bestimmte Eigenschaften, die laut Tests den Mähroboter für verschiedene Situationen und Anforderungen besonders gut ausrüsten.

maehroboter-test

Einen kleinen Roboter in regelmäßigen Abständen über den Rasen fahren zu lassen, während man selbst die Füße hochlegt, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Erfahren Sie in unserem Mähroboter-Vergleich 2021 auf Krone.at, was es mit den automatischen Rasenmähern auf sich hat, worüber Sie vor einer Kaufentscheidung Bescheid wissen sollten und welcher Mähroboter für Sie geeignet sein könnte.

1. Wann ist ein Mähroboter sinnvoll, wann eher nicht?

Nicht immer ist ein Mähroboter die beste Wahl. Welche Vor- und Nachteile Rasenroboter unter verschiedenen Bedingungen und auch ganz generell mit sich bringen, stellen wir hier vor, um Ihnen eine möglichst umfassende Kaufberatung und eine fundierte Entscheidungsbasis zu ermöglichen.

1.1. Vorteile von Mährobotern

Dichterer Rasen

Viele Hersteller bewerben ihre Rasenmäherroboter mit der Aussicht auf gleichmäßigere und dichtere Rasenflächen. Dies ist sogar nachgewiesen und hängt mit dem häufigen, teils sogar täglichen Mähen zusammen, das das Gras dazu verleitet, zum Ausgleich statt in die Höhe in die Breite zu wachsen und so eine dichtere Fläche zu bilden. Zudem trägt ein Mähroboter zur Rasenpflege bei, indem täglich nur wenig getrimmt und als Mulch liegengelassen wird.

Die Abnahme der Mäharbeit, von der im Sommer viele Stunden zusammenkommen, zusammen mit dem Wegfall des Rasenschnittes und der dichten und gleichmäßigen Grünfläche, die durch den Mähroboter entsteht, sind Erfahrungen und Tests zufolge nicht die einzigen Vorteile. Auch für Allergiker und mobilitätseingeschränkte Menschen, die dennoch einen gepflegten Rasen möchten, ist er sinnvoll, da die körperlichen Anforderungen und der Kontakt mit dem Grün ausbleiben.

1.2. Nachteile von Mährobotern

Rasermäherroboter sind nicht für jede Art von Garten geeignet. Insbesondere hügelige Gärten oder Hanglage sind für Mähroboter oft schwierig, da letzteres die Akkuleistung stark beansprucht und ersteres zu aufgerissenen Grasnarben führen kann, da die Klingen auf kleinere Höhenunterschiede gerade bei günstigeren Modellen keine Rücksicht nehmen.

Während die Rasenfläche zwar durch das tägliche Mähen dichter wird, wird das Wachstum wilder Kräuter, Blumen und Moose verhindert, was Biodiversität unmöglich macht und Insekten wichtigen Lebensraum raubt. Auch nachtaktive Tiere, vor allem Igel, werden durch nachts fahrende Mähroboter gefährdet, da sie sich bei drohender Gefahr zusammenrollen anstatt zu flüchten und daher regelmäßig von den Geräten verletzt oder getötet werden.

2. Welche verschiedenen Typen von Mährobotern gibt es in Tests?

Eine der einfachsten Möglichkeiten, die Roboter zu unterscheiden, ist nach der Art und Weise, wie ein Mähroboter zu installieren ist. Jedes Modell kann in Bezug auf grundlegende Faktoren wie Schnitthöhe und -häufigkeit nach individuellen Wünschen eingestellt werden. Doch wie festgelegt wird, wo sich ihr Arbeitsbereich befindet und wo nicht gemäht werden soll, unterscheidet sich nach den hier näher erläuterten Typen von Mährobotern, die in Österreich erhältlich sind:

Art der Installation Eigenschaften
Mähroboter mit Begrenzungskabel
  • Der Standard bei Mährobotern ist die Installation mit Begrenzungskabel, was unkompliziert ist und auch von Laien durchgeführt werden kann, jedoch zunächst einen gewissen manuellen Aufwand bedeutet.
  • Das Begrenzungskabel wird um die zu mähende Fläche herumgeführt, mit gewissem Abstand zu Beeten und ähnlichen Bereichen, und steht über die Ladestation unter leichter Spannung, sodass der Rasenmäher ein Signal bekommt und umkehrt, wenn er auf die Begrenzung trifft.
  • Durch die sensiblen Sensoren des Roboters ist es möglich, das Kabel bis zu 10 cm unter der Erde zu verlegen, was eine versehentliche Beschädigung verhindert, aber mit mehr Aufwand verknüpft ist.
Mähroboter ohne Begrenzungskabel
  • Mähroboter, die ohne Begrenzungskabel auskommen, verfügen stattdessen über feine Umgebungssensoren, die den Untergrund scannen und beispielsweise umkehren, sobald sie auf eine gepflasterte Fläche fahren oder auch nur über eine bereits abgemähte Rasenfläche.
  • Solch ein drahtloser Mähroboter erscheint praktischer, da der Aufwand des Kabelverlegens ausbleibt. Er ist jedoch nicht für jede Art von Garten gut geeignet, da er alles, was von seinen Sensoren nicht als Grenze erkannt wird, abmäht. Sind Beete nicht mit einer ausreichend hohen Steinkante oder Ähnlichem abgegrenzt, werden Blumen, Ziergräser oder Gemüse einfach zerhackt.
  • Ein nicht ausreichend abgegrenzter Gartenteich kann für einen Mähroboter zum Verhängnis werden. Während Mähroboter bei Regen keinen Schaden davontragen, steht ein unfreiwilliges Bad auf einem anderen Blatt.

3. Welche Funktionen bringen die besten Mähroboter mit?

maehroboter auf rasen

Lassen Sie einen Mähroboter das Mähen Ihres Rasens übernehmen.

Besonders die hochwertigeren Modelle unter den Rasenmäherrobotern sind wasserdicht, das heißt, ihnen macht auch starker Regen nichts aus und sie können sogar mit dem Gartenschlauch saubergemacht werden. Weitere Zusatzqualitäten, über die nicht jedes Standardmodell verfügt und die für Ihren Garten sinnvoll sein könnten, möchten wir Ihnen hier vorstellen.

3.1. Ultraschall-Sensoren

Wie eine Fledermaus verfügen einige der hochwertigeren Mähroboter über Sensoren, mit denen sie Ultraschall-Signale aussenden und damit Hindernisse kontaktlos wahrnehmen und umfahren. Diese Ausstattung soll das Sicherheitsrisiko verringern, insbesondere wenn Sie kleine Kinder oder Haustiere haben. Zusätzlich sind im Garten vergessene Gegenstände weniger gefährdet.

3.2. Smarte Mähroboter

So mancher der teureren Mähroboter ist auf diese oder jene Art und Weise als „Smart“ einzustufen. So gibt es einige Modelle, die per Smartphone-App gesteuert und gezielt programmiert werden. Seltener ist der Zugriff auf Wetterdaten aus dem Internet, wodurch der Mähroboter bei angekündigtem Regen beispielsweise nicht mäht oder bei Sonnenschein bzw. gutem Wuchswetter häufiger als gewöhnlich arbeitet.

3.3. Kantenmähfunktion

Wer es besonders sorgfältig und akkurat mag, aber keine Lust hat, selber mit der Schere Hand anzulegen, dürfte sich über einen Mähroboter mit Kantenmähfunktion freuen. Modelle mit dieser Funktion haben ein Mähwerk, das leicht versetzt statt genau mittig unter dem Mähroboter sitzt, sodass die Klingen näher an Kanten entlangfahren können. Komplett ohne Randstreifen kommen aber auch diese Mähroboter laut Tests nicht aus.

4. Kommt auch ein günstiger Mähroboter in Frage?

Hier können wir leider nur die unbefriedigende Antwort geben: Es kommt darauf an. Je nachdem, an welchen Ecken bei einem besonders preiswerten Modell vom Hersteller gespart wurde, kann der Ärger, den man mit der Wartung oder durch unvorhergesehene Zwischenfälle durch den Mähroboter hat, größer sein als die Arbeitsersparnis. Das Für und Wider in Bezug auf einen günstigen Mähroboter unter 500 € haben wir auf Krone.at für Sie abgewogen:

    Vorteile
  • geringere Anschaffungskosten
  • für kleine Flächen sind Mähroboter mit weniger Akku- und Motorleistung oft völlig ausreichend
    Nachteile
  • nicht nur an Smart-Funktionen, Genauigkeit und Motorleistung, sondern auch bei Sicherheitsfunktionen wie Ultraschall-Sensoren wird bei günstigeren Modellen oft gespart
  • für große Flächen sind Mähroboter unter 500 € oft nicht geeignet, da die Akkuladedauer hierfür nicht ausreicht. Bei besonders hohem Anspruch an Gleichmäßigkeit, wie z. B. für Sportplätze, müssen Mähroboter sensibel auf Unebenheiten reagieren können, was bei günstigen Modellen zu wünschen übrig lässt

Besonders in Bezug auf Sicherheit gibt der Preis laut Nachforschungen der Stiftung Warentest bei Mährobotern keine zuverlässige Auskunft, denn auch teure Modelle fielen beim Rasenroboter-Test dieses Verbraucherinstituts negativ auf. Mehr zu den möglichen Risiken, die mit der Anschaffung eines Rasenmäherroboters einhergehen, können Sie im folgenden Abschnitt herausfinden.

5. Welche Sicherheitsrisiken gibt es bei Mährobotern?

maehroboter wird eingeschaltet

Achten Sie bei Ihrem neuen Mähroboter bei Bedarf auf Zusatzfunktionen.

Das bemerkenswerte Phänomen, dass viele Menschen Saugroboter niedlich finden und ihre Kleinkinder oder Katzen darauf reiten lassen, kann bei Rasenmäherrobotern zu einer echten Gefahr werden. Aber auch das Diebstahlrisiko ist nicht zu unterschätzen. Wir klären auf Krone.at über die Risiken auf, die laut diversen Tests mit Mährobotern einhergehen und geben Tipps zum Umgang damit.

5.1. Verletzungs- und Unfallgefahr

Selbst die besten und teuersten Mähroboter konnten bei diversen Tests nicht alle Sicherheitslücken umfahren. Gerade in Bezug auf unvorsichtige und neugierige Kinderhände, die unter den Roboter greifen, bestehen noch Mängel, denn die Klingen sind für diesen Fall kaum gesichert. Hier besteht bisher kein Unterschied zwischen Standardmodellen und hochpreisigen Produkten.

Auch bei einem Aufprall, zum Beispiel an einen Kinderfuß, sind selbst günstige Mähroboter mit einer Sicherheitsstopp-Funktion ausgerüstet, die die Klingen anhält; diese setzt aber teils erst zu spät ein und kann Verletzungen hervorrufen. Das Umfahren von sehr niedrigen Objekten, kleinen Tieren wie Hamstern oder Igeln oder Extremitäten von Kleinkindern gelingt auch Mährobotern mit Ultraschall laut Tests nur bedingt.

Achtung: Die Gefahren, die ein Mähroboter für Kinder birgt, sind keinesfalls zu unterschätzen und die Maschinen nicht mit Spielzeug zu verwechseln. Es ist daher vor dem Kauf genauestens zu überlegen, ob die Konsequenz, ständig zusätzliche Wachsamkeit aufbringen zu müssen, wenn Sie gemeinsam mit Ihren Kindern im Garten Zeit verbringen, für Sie verhältnismäßig ist.

5.2. Diebstahlrisiko

Um zu verhindern, dass er gestohlen wird, lohnt es sich, über verschiedene Möglichkeiten des Diebstahlschutzes bei Ihrem Mähroboter nachzudenken. Hier gibt es je nach Modell einige Taktiken, die in der Regel in Kombination miteinander am besten funktionieren. Empfehlungen verweisen auf Mähroboter, die mit einem PIN-Code arbeiten, der bei Installation, bei Drücken der Stopp-Taste oder auch beim Anheben des Geräts eingegeben werden muss.

Kombiniert ist dieser PIN-Code bei Mährobotern in besten Fall mit einem Alarmsignal, das ertönt, wenn der Code nicht rechtzeitig eingegeben wird. Aber auch eine eigene, diebstahlsichere Garage für den Mähroboter, in der er während der Ladezeiten geschützt ist, ist sinnvoll. Mähroboter sind gem. Erfahrungen zudem nicht immer durch die Hausratsversicherung abgedeckt, was es also vor dem Kauf zu klären gilt.

6. Worauf muss ich achten, wenn ich in Österreich einen Mähroboter kaufen möchte?

maehroboter auf leichtem hang

Flache Hänge sind für die meisten Mähroboter kein Problem, steile fordern eine höhere Akkuleistung.

Die Entscheidung für einen Rasenmäherroboter sollte gut überlegt sein. Eine persönliche Kaufberatung kann in vielen Fällen hilfreich sein, aber auch selbstständige, ausgiebige Recherche im Internet zahlt sich aus. Neben wichtigen Faktoren wie Regensensor, Diebstahlschutz und ob der Mähroboter drahtlos oder mit Begrenzungskabel funktioniert, möchten wir einige für die Entscheidung wichtige Kategorien aufzählen:

  • Motorleistung
  • WLAN
  • Gewicht in kg
  • Material
  • Verarbeitung
  • Design
  • Lautstärke in Dezibel

Einige führende Marken, wie der Sileno von Gardena beispielsweise, deren Mähroboter häufig als Testsieger in diversen Tests hervorgehen, haben wir Ihnen untenstehend aufgelistet, aber auch der Mähroboter von Aldi und der Kärcher-Rasenroboter, den es bei Lidl zu kaufen gibt, sind laut Bewertungen durchaus empfehlenswert.

  • Worx
  • Gardena
  • Al-Ko
  • Bosch
  • Husqvarna

7. Noch Fragen?

Einige häufig zum Thema Mähroboter gestellte Fragen haben wir zum Abschluss für Sie gesammelt.

7.1. Kann ich auch einen Mähroboter benutzen, wenn mein Garten in Hanglage ist?

Bis maximal 18 bis 20 Grad Steigung schaffen die meisten Mähroboter es zwar, auch bei einer gewissen Hanglage zu mähen – bedacht werden sollte aber der erhebliche Nachteil, den diese zusätzliche Anstrengung auf die Akkuleistung hat. Auf einen starken Motor kommt es dabei an. Deutlich verbessert wird diese Fähigkeit bei Mährobotern mit Allrad-Antrieb, die bis zu 35 Grad Steigung bewältigen können.

7.2. Kann ich meinen Mähroboter auch im Carport unterbringen, wenn ich keine Garage habe?

Bei einer Garage für Mähroboter geht es weniger um die Unterbringung in der geschlossenen Auto-Garage, sondern um eine eigene, kleine Garage für den Mähroboter, die dem Diebstahlschutz dient. Aus versicherungstechnischen Gründen ist das einfache Parken des Mähroboters im offenen Carport ohne weiteren Schutz nicht zu empfehlen.

7.3. Wie oft muss ich bei meinem Mähroboter die Messer wechseln?

Jeder Rasen ist unterschiedlich. Dementsprechend hängt auch die Häufigkeit, mit der die Messer ausgewechselt oder nachgeschliffen werden müssen, von verschiedenen Faktoren wie der Schnitthäufigkeit, der Rasenfläche und der Dichte des Rasens ab. Erkennen kann man stumpfe Messer daran, dass die Schnittkanten der Gräser nicht glatt, sondern ausgefranst und weißlich sind.

Brighter Santitan sagt zu unserem Vergleichssieger