Kaufberatung: So finden Sie das richtige Produkt in unserem Akku-Rasenmäher Vergleich 2020

Das Wichtigste in Kürze
  • Bei einem Akku-Rasenmäher von Bosch spielt ein Faktor ebenso die Hauptrolle wie beim Akku-Rasenmäher von Aldi: Der Akku sollte möglichst lange durchhalten. Lediglich bei einem Rasenmäher mit Ersatzakku kann dieser Aspekt vernachlässigt werden.
  • Wenn Sie das Schieben immer schon als anstrengend empfunden haben, könnte ein Akku-Rasenmäher mit Radantrieb eine Alternative sein. Ein Akku-Rasenmäher mit Antrieb nutzt etwas Energie, um den Mäher über den Rasen zu ziehen, was kräfteschonend für den Gärtner ist.
  • Ein Rasenmäher mit Batterie bzw. Akku ist im Gegensatz zu einem Benzin- oder Elektro-Rasenmäher nicht für große Flächen oder gar den gewerblichen Gebrauch geeignet. Mit einem Akku-Rasenmäher für kleine Flächen erzeugen Sie angenehm wenig Lärm.

akku rasenmaeher test

Praktisch überall mögen Menschen Elektrogeräte, die ohne störendes Kabel auskommen. Akku-Bohrer, Akku-Heckenscheren und Akku-Staubsauger sind in den meisten Haushalten vorhanden. Sollten Sie nun über die Vor- und Nachteile eines Akku-Rasenmähers nachdenken, könnte unser Akku-Rasenmäher-Test 2020 eine wichtige Entscheidungshilfe sein.

Wir haben auf Krone.at die Ergebnisse diverser Akku-Rasenmäher-Tests zusammengefasst, damit Sie sich ohne lange Suche für den passenden Rasenmäher entscheiden können. Denn ob ein Akku-Rasenmäher ausreichend Power für Ihre Rasenfläche hat, hängt von verschiedenen Faktoren ab.

1. Was ist ein Akku-Rasenmäher?

Ein Akku-Rasenmäher von Bosch und anderen Herstellern ähnelt gewöhnlichen Elektro- und Benzin-Rasenmähern optisch sehr. Auf vier Rädern befindet sich eine zentrale Einheit mit Motor und teilweise einem Tank. Gefahren werden die Mäher über den gebogenen Griff, an dem sich Starthebel und Bremsen befinden können. Im hinteren Bereich oder auch seitlich wird der Fangkorb eingehängt, der den Grünschnitt auffängt. Unter dem Rasenmäher befinden sich die rotierenden Messer, die den Rasen schneiden.

Achtung: Bei allen Rasenmähern, ob mit Benzin, Kabel oder Akku, dürfen Sie niemals unter den Rasenmäher greifen. Wenn Sie dort unbedingt etwas kontrollieren müssen, schalten Sie den Rasenmäher vorher vollständig aus bzw. trennen ihn von der Stromquelle.

Wer gelegentlich oder regelmäßig den Rasen mäht, der kann mittlerweile vom Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion bis hin zum Akku-Rasenmäher mit Radantrieb aus einer breiten Produktpalette wählen. Wir wollen auf Krone.at schon an dieser Stelle ausdrücklich darauf hinweisen, dass der momentane Stand der Technik dafür sorgt, dass sich Akku-Rasenmäher für kleine Rasenflächen und Gärten eher lohnen. Denn nur wenige Modelle werden als Rasenmäher mit Ersatzakku angeboten oder verfügen über Ionen im Inneren, die tatsächlich mit der Leistungskraft von Benzinern oder kabelgebundenen Rasenmähern mithalten können.

Die maximale Mähleistung wird durch den Akku limitiert

Ein Benzin-Rasenmäher läuft so lange, bis der Sprit nachgefüllt werden muss und ein Elektro-Rasenmäher arbeitet so lange, bis Sie ihn von der Stromquelle trennen. Bei jedem Akku-Rasenmäher lässt die Leistung mit sich leerendem Akku nach bzw. endet sofort, wenn der Akku entladen ist.

Wenn Sie regelmäßig einen Rasen mähen, dann stehen Ihnen folgende Kategorien von Rasenmähern zur Auswahl:

  • Elektro-Rasenmäher mit Kabel
  • Rasenmäher mit Benzinmotor
  • Rasenmäher-Roboter
  • Akku-Rasenmäher

Auch Rasenmäher-Roboter arbeiten mit einem integrierten Akku, sind also genaugenommen Akku-Rasenmäher-Roboter. Diese können jedoch ihre Mäh- und Ladeintervalle über 24 Stunden hindurch einteilen, weshalb die Laufzeiten und die Leistung beim Akku-Rasenmäher-Roboter nur bedingt eine Rolle spielen. Beim Akku-Rasenmäher von Bosch oder auch beim Akku-Rasenmäher von Obi ist die Laufleistung des Akkus mit das wichtigste Entscheidungskriterium.

2. Akku-Rasenmäher im Vergleich: Welche verschiedenen Typen gibt es?

akku-rasenmaeher in betrieb

Akku-Rasenmäher sind eine gute Alternative zu Benzin-Rasenmähern.

Sie können entweder zwischen einem Akku-Rasenmäher mit Radantrieb oder einem Akku-Rasenmäher ohne zusätzlichen Antrieb wählen. Da sich Akku-Rasenmäher nur für kleinere Gärten eignen und durch die Leistungszeit des Akkus begrenzt sind, raten wir Ihnen von einem Radantrieb eher ab. Schließlich muss hier der Elektromotor einerseits Energie zum Schneiden des Rasens aufwenden und gleichzeitig das Eigengewicht des Mähers inklusive teilweise beladenen Fangkorbes aufbringen – die Zeit zum Mähen wird also durch den Antrieb zusätzlich eingeschränkt. Die Frage nach „mit oder ohne Radantrieb“ würden wir auf Krone.at also klar mit „ohne“ beantworten.

Wo Sie eine wirkliche Wahl treffen können, ist bei der Frage nach der Mulchfunktion. Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion und Modelle ohne diese Zusatzfunktion präsentieren sich mit folgenden Eigenschaften:

Art des Akku-Rasenmähers Eigenschaften
Akku-Rasenmäher mit Mulchfunktion
  • mit Mulchfunktion wird das Mähgut gehäckselt
  • Mulch landet auf dem Rasen, muss also nicht entsorgt werden
  • dient als Dünger für den Rasen
  • Fangkorb ist bei den Geräten trotzdem mit dabei
Akku-Rasenmäher ohne Mulchfunkion
  • kann das Mähgut nicht zusätzlich klein häckseln
  • lässt sich auch ohne Fangkorb nutzen, das Mähgut ist allerdings sehr grob
  • abgeschnittenes Gras braucht länger, um als Dünger zu fungieren
  • Zersetzungsprozess dauert länger, was auf dem Rasen unschön aussieht

Ob Sie in Ihrem Garten eine Mulchfunktion benötigen, liegt in Ihrem Ermessen. Viele Rasenflächen sehen auch ohne Dünger und Mulch satt und grün aus. Dies hängt aber immer auch mit der Bodenbeschaffenheit sowie dem Wetter zusammen.

Sieht Ihr Rasen trotz größter Bemühungen trostlos und braun aus, mähen Sie ihn einfach nicht mehr so kurz. In längeren Grashalmen kann sich auch bei anhaltender Trockenheit mehr Tau verfangen, was wiederum den Wasserbedarf des Rasens besser deckt.

3. Akku-Rasenmäher im Test: Was sind wichtige Kaufkriterien?

Egal ob Sie sich für einen gebrauchten Akku-Rasenmäher, ein Markengerät wie den Akku-Rasenmäher von Makita oder einen günstigen Akku-Rasenmäher von Aldi entscheiden: Wenn Sie die nachfolgend aufgeführten Punkte der Kaufberatung beachten, finden Sie ein Modell, das zu Ihren Anforderungen passt.

Wir wollen im Rahmen unserer Kaufberatung weniger auf bestimmte Marken eingehen oder die Qualität von Akku-Rasenmähern im Angebot von Aldi oder Lidl bewerten. Vielmehr wollen wir Ihnen auf Krone.at die wichtigsten Kriterien erläutern, die Sie beachten sollten, wenn Sie einen Akku-Rasenmäher kaufen.

3.1. Was Schnittbreite und Schnitthöhe aussagen

rasenmaeher mit akku

Achten Sie auf einen guten Akku bei Ihrem neuen Akku-Rasenmäher.

Zwei wichtige Faktoren bei jedem Rasenmäher sind die Schnittbreite in cm und die Schnitthöhe in cm. Die Schnitthöhe in cm sollte sich variieren lassen, damit Sie den Rasen teilweise sehr kurz schneiden, ihn aber bei Bedarf auch länger wachsen lassen können. Längerer Rasen sieht nicht nur mit kleinen Blümchen sehr natürlich aus, sondern speichert Wasser besser. Vor der Reise in den Sommerurlaub können Sie den Rasen wiederum sehr kurz schneiden, damit Sie nach der Reise in Ihrem Garten keine Wiese vorfinden. Die besten Akku-Rasenmäher im Angebot lassen sich zwischen Schnitthöhen von 25 bis 88 mm variieren.

Bei der Schnittbreite in cm gibt der Hersteller an, wie groß die gemähte Fläche in der Länge ist, wenn Sie eine Bahn mit dem Akku-Rasenmäher fahren. Je größer die Schnittbreite in cm ist, desto weniger häufig müssen Sie hin- und herfahren. In Akku-Rasenmäher-Tests haben wir Akku-Rasenmäher mit Schnittbreiten zwischen 30 und 48 cm angetroffen. In kleinen, verwinkelten Gärten mit allerhand Dekoration kann ein Modell mit geringer Schnittbreite aufgrund seines kompakten Formates praktischer sein.

3.2. Das Gewicht in kg variiert stark

Je leichter ein Akku-Rasenmäher ist, desto kraftsparender mähen Sie damit den Rasen. Da zum Gewicht in kg allerdings auch die Akkus zählen, kann teilweise ein hohes Gesamtgewicht mit einer langen Laufzeit zusammenhängen. Die leichtesten Akku-Rasenmäher wiegen rund 9 kg, während die Schwergewichte bis zu 23 kg auf die Waage bringen.

3.3. Die Lautstärke in dB beachten

Auch wenn man vermuten könnte, dass Akku-Rasenmäher besonders leise arbeiten, stimmt dies nur teilweise. Geräte mit einer Lautstärke von 86 dB sind ähnlich laut wie ein kabelgebundener Rasenmäher. Lediglich Modelle mit dB-Werten rund um 75 erzeugen in etwa so viel Lärm wie ein Föhn.

4. Wo liegen die Vor- und Nachteile eines Akku-Rasenmähers?

Die größten Vorteile liegen in der Freiheit, die Sie ohne Kabel genießen. Ein Akku-Rasenmäher-Testsieger mit hochwertigem Ladegerät, kurzer Ladezeit und langer Laufzeit arbeitet so zuverlässig wie Mäher mit anderen Energiequellen. Auf überschaubaren Grundstücken ist es sinnvoll, einen Akku-Rasenmäher zu kaufen.

Die Vor- und Nachteile von Akku-Rasenmähern zeigen sich im Vergleich zum kabelgebundenen Rasenmäher wie folgt:

    Vorteile
  • keine Gefahr von zerschnittenen Kabeln
  • geringes Eigengewicht
  • Mähleistung gleich gut
  • häufig leiser
    Nachteile
  • Arbeitszeit durch Akkulaufzeit begrenzt
  • höhere Kosten durch Akkus und Ersatzakkus
  • kein ungeplanter Einsatz möglich

5. Gibt es Zubehör für Akku-Rasenmäher?

Achten Sie auf komfortable Fangkörbe mit einem geeigneten Volumen, die sich bequem einsetzen, abnehmen und an Griffen transportieren lassen. Handgriffe, die sich einklappen lassen, erleichtern den Transport des Akku-Rasenmähers erheblich. Die Mulchfunktion ist zwar praktisch, sollte aber im Preis-Leistungs-Verhältnis angemessen dargestellt werden.

6. Zahlen, Daten und Fakten: Welche Marken und Hersteller von Akku-Rasenmähern gibt es?

mann leert auffangbehaelter

Akku-Rasenmäher eignen sich im Normalfall nicht für wirklich große Rasenflächen.

Beim besten Akku-Rasenmäher genießen Sie Ladezeiten von etwa einer bis eineinhalb Stunden, die zu einem vollgeladenen Akku führen. Dieser bringt im besten Fall bis zu vier Ah (Amperestunden) Leistung. Je höher die Amperezahl, desto länger können Sie mit dem Akku-Rasenmäher arbeiten.

Beim letzten Test der Stiftung Warentest haben wir auf Krone.at festgestellt, dass nur wenige Modelle den hohen Ansprüchen genügen. Bei Ökotest finden Sie lediglich Artikel über Elektro-Rasenmäher und Rasenmäher-Roboter.

Beliebte Hersteller sind bekannte Marken wie Einhell, Bosch, Gardena oder Makita. Weniger bekannt, aber mit guten Testergebnissen zeigten sich Hersteller wie Güde und Greenworks.

7. Wichtige Fragen und Antworten rund um Akku-Rasenmäher

7.1. Welcher Akku-Rasenmäher ist der beste?

Je nachdem, wie kräftig Sie sind, ob Sie ein großes Grundstück in Hanglage oder einen kleinen Vorgarten mähen wollen, sind unterschiedliche Geräte die besten Lösungen.

7.2. Was kostet ein Akku-Rasenmäher?

Sie müssen mit Kosten zwischen 140 und 480 Euro rechnen. Dabei sollten Sie immer versuchen, die Preise von Geräten mit ähnlicher Leistungsfähigkeit zu vergleichen.

7.3. Wie viel Volt sollte ein Akku-Rasenmäher haben?

Diese Angabe ist weder für die Leistungsfähigkeit noch die Lautstärke entscheidend, da sie nur für das Netzteil bzw. die Ladestation verwendet wird. Hier können Sie zwischen Akku-Typen mit 18 oder 40 Volt wählen.

Bildnachweise: Amazon.com/Bosch Home and Garden, shutterstock.com/Tommy Lee Walker, shutterstock.com/Drake McLemore, shutterstock.com/BOKEH STOCK, shutterstock.com/tab62 (chronologisch bzw. nach der Reihenfolge der im Kaufratgeber verwendeten Bilder sortiert)