Auch wenn die Mitarbeiter der Kindeswohlfahrt nach dem Gesetz gehandelt haben mögen, von Feingefühl und Empathie haben die ausführenden Personen wohl noch nichts gehört. Das Aufgebot der Polizei, mit dem sich die Sozialarbeiterin zum Eigenschutz umgibt, gleicht eher der Habhaftwerdung eines Schwerverbrechers als der Abnahme eines Babys. Und die Politik? Sie schweigt. Das Versagen der Jugendwohlfahrt in manchen Fällen ist erschreckend. Konsequenzen gibt es keine.
Peter Felleitner, Wien
Erschienen am Fr, 28.8.2026
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