Dass man Maßnahmen ergreift, welche für das Klima gut sind, die Natur schützen und bewahren, ist richtig und sollte auch nicht kritisiert werden. Ja, es wird wärmer und heißer, es gilt, sich auf das einzustellen. Doch diese in Hysterie ausartenden Übertreibungen lassen die Umweltschutzmaßnahmen zusehends unseriös erscheinen. Wenn man nämlich bedenkt, dass Österreich nur einen weltweiten Anteil an CO2-Emissionen von 0,16% hat und der CO2-Ausstoß sicherlich nicht alleinige Ursache für den Klimawandel bzw. die Erderwärmung darstellt, dann sollte eigentlich der gesunde Menschenverstand erkennen, dass man durch „überzogene“ Maßnahmen sowohl der Wirtschaft und Industrie (Betriebe sperren aufgrund zu hoher Belastungen und Auflagen zu oder wandern ab, was viele Arbeitsplätze kostet) als auch dem Tourismus (für Österreichs Wirtschaft enorm wichtig, Windräder auf den Bergen diesbezüglich nicht förderlich) enormen Schaden zufügen wird. Und das nur wegen der Reduktion im Hundertstel-Bereich, währenddessen draußen in der Welt, speziell bei den großen Emissionsländern wie China, USA, Russland, Indien und Brasilien, weiterhin gewaltig CO2 in die Luft geblasen wird. Und zwar in einem Ausmaß, welches unsere wenigen „Einsparungs-Hundertstel“ als „Lercherl“ erscheinen lässt. Emissionen, Klima und deren Folgen kennen keine Grenzen. Außerdem, Österreich ist schon jetzt im erneuerbaren Energiesektor sehr gut aufgestellt. Panikmache ist also fehl am Platz.
Manfred Waldner, Fulpmes
Erschienen am Fr, 28.8.2026
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