wird immer paradoxer. Wenn man den Artikel liest, sieht man, was los ist am Arbeitsmarkt. Es gibt zu viele Arbeitslose, aber beim AMS und in Stelleninseraten gibt es 168.000 Jobs, die angeboten werden. Das Problem ist, dass immer mehr Schulabgänger gar nicht in der Lage wären, einen Lehrberuf bis zum Abschluss zu bringen. Darüber hinaus sind Leute arbeitslos, weil AMS-Leistungen so hoch sind und der Lohn fürs Arbeiten oft nicht viel mehr ausmacht. Also sind auch die Arbeitgeber schuld an der Misere. Man muss nur die Stellenangebote mit den Bruttogehältern ansehen, was sie anbieten, da erklärt sich dann recht viel. Es gibt also drei Seiten der Arbeitslosigkeit: schlechte Schulbildung, schlechte Bezahlung und zu hohes Arbeitslosengeld sowie sonstige Zuschüsse, die für den Arbeitsanreiz nicht gerade förderlich sind.
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