Der umstrittene FIFA-Präsident Gianni Infantino hat wieder einmal für Gesprächsstoff gesorgt. In einem Interview meinte er auf die Frage nach der Möglichkeit einer erneuten Erweiterung des Teilnehmerfeldes auf 64 Teams: „Das ist auf jeden Fall ein Thema, das man nach dieser WM anschauen und in den Gremien diskutieren wird.“ Halten wir fest: Eine WM mit 64 Mannschaften würde 128 Spiele bedeuten. Noch einmal 24 Partien mehr als diesmal! Ja, um Gottes willen: Nimmt der Gigantismus, der WM-Größenwahn – immer mehr, immer länger, in immer mehr Ländern gleichzeitig – überhaupt kein Ende? Wohin soll das führen? Wahrscheinlich möchte der größenwahnsinnige Schweizer irgendwann eine Fußball-WM mit über 100 Ländern machen. Typisch für diesen sich selbst überschätzenden Oberfunktionär, dass er ein sehr guter Freund des ebenso selbstherrlichen Donald Trump, des nächsten (Polit-)„Wahnsinnigen“, ist! Da haben sich die „Richtigen“ zusammengefunden.Einfach zum Kotzen, dieser offenbar niemals endende Größenwahn und die dafür verantwortlichen FIFA-Bonzen!
Mag. Günther Schreiber, Wien
Erschienen am Sa, 18.7.2026
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