Das Sparpaket lässt Löhne und die Pensionen der Zukunft schrumpfen. Damit macht die Regierung aus dem Ausgaben- ein Einnahmenproblem. Weniger Lohnsteuer, weniger Sozialabgaben, weniger Konsum und damit weniger Mehrwertsteuer. Rund vier Fünftel der Abgaben kommen von Arbeitnehmern und Konsumenten. Wobei die wahren Zahler die Konsumenten sind: Alle Lohnabgaben und die MwSt. werden über den Kaufpreis gezahlt. Wann fangen Ökonomen und Politiker an, z. B. Stiglitz zu lesen? Der gesunde Menschenverstand ist in der Makroökonomie, in der Geldpolitik und in der Fiskalpolitik krankgeschrieben. Da diese Dinge anders funktionieren, als unsere Schläue meinte. Beispiel: Man erhöhe die Alkoholabgabe bei Schnaps um ein Drittel. Um wie viel darf der Absatz zurückgehen, um absolut gerade noch die gleiche Summe an Alkoholabgabe zu kassieren? Ein Viertel. Aber da haben wir dann auch ein Viertel Mehrwertsteuer weniger. Die Produzenten leiden unter Absatzschwund, Fixkosten bleiben gleich, also geht das auf den Gewinn, weniger KÖSt, Mitarbeiter kündigen usw. Schnaps höher zu besteuern, muss man sich leisten können. Denn die positive Wirkung auf das Budget kommt, wenn sie kommt, erst in vielen Jahren. Wie gesagt: Der gesunde Menschenverstand.
Johannes Dornhofer, Wien
Erschienen am So, 10.5.2026
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