Die Geschichte der Nachkriegszeit war international vom Kalten Krieg geprägt. Damals schuf man die beiden Militärblöcke NATO und Warschauer Pakt. Während nach dem Zusammenbruch des Kommunismus in Europa und dem Ende des Kalten Krieges der Warschauer Pakt aufgelöst wurde (1990/91), hat man die NATO nicht beendet, im Gegenteil, diese wurde ständig mit den modernsten Waffen ausgestattet und territorial erweitert. Aus dem Verteidigungsbündnis ist ein „Kriegsbündnis-NATO“ geworden. Bleibt die Frage, warum hat man eigentlich die NATO damals nicht ebenfalls aufgelöst, obwohl es fruchtbringende Abrüstungskonferenzen gab? Apropos Ukraine-Krieg: Putin hätte mit großer Wahrscheinlichkeit eine „neutrale“ Ukraine kaum angegriffen. Sein Angriff erfolgte erst, als er immer mehr durch die NATO in die Enge getrieben wurde. Natürlich ist der Angriff zu verurteilen und durch nichts zu entschuldigen. Schön langsam bekomme ich vor Trump mehr Angst als vor Putin. Ich bin neugierig, wie unsere Regierung den amerikanisch-israelischen Angriff im Iran einschätzen wird? Ist dieser Angriff nicht genauso verwerflich? Vier Jahre nach Kriegsbeginn in der Ukraine bekommt unsere Heeresführung plötzlich Angst vor Russland. Angeblich erhält unser Heer trotz Sparpaket viele Milliarden für neue Waffen (Sky Shield, neue Abfangjäger etc.). Wollen unsere Heeresführung und die Ministerin mögliche Drohnenangriffe mit neuen Abfangjägern bekämpfen? Würden unsere Politiker die Neutralität strikt einhalten und nicht ständig bei Solidaritätsbekundungen an der Seite der Ukraine sowie bei allen 19 beschlossenen NATO/EU-Sanktionen gegen Russland mittun, wäre diese Angst unbegründet.
Mag. Anton Bürger, per E-Mail
Erschienen am So, 10.5.2026
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