Man darf sich nicht wundern, wenn die Sprachkenntnisse bei Zuwanderern immer schlechter werden. Vor allem in Wien entstehen Parallelkulturen, die aufgrund der (durch Pull-Effekte geförderten) Masseneinwanderung die „kritische Größe“ mit Eigendynamik erreichen und dadurch zum Selbstläufer werden. Sie entwickeln ihre eigenen Strukturen mit alternativen Wertsystemen, bleiben untereinander und haben, wenn sie groß genug sind, spezielle Regulative und Ordnungssysteme. Die Landessprache und die Einbindung in die Wirtschaft ist dann sekundär, weil spezielle Märkte und Kundengruppen mit entsprechendem Unternehmertum entstehen. Punktuelle Deutschkurse sind nicht sehr produktiv, wenn man zu Hause und im Umfeld ausschließlich in der Muttersprache kommuniziert, über Satellit entsprechende TV-Programme empfangen kann und gelegentlich sogar den Sommer im Heimatland verbringt. Und braucht man etwas von der Obrigkeit, gibt es Informationen in verschiedenen Sprachen oder es stehen Dolmetscher zur Verfügung. Integration, wie sie politisch dekretiert und gesellschaftlich gefordert wird, ist und bleibt ein ohnehin Trugbild, weil man nicht anordnen kann, dass sich Menschen aus fremden Kulturen widerspruchslos in eine andere Kultur einordnen und die Sprache auf dem notwendigen Niveau lernen, wobei die meisten das bleiben wollen, was sie sind, nur auf einem höheren Wohlstands- und Sicherheitsniveau.
Mag. Martin Behrens, Wien
Erschienen am Di, 5.5.2026
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