Mit der neuerlichen Diskussion um die Pensionen und der laufenden Verunsicherung über die Finanzierbarkeit wird ein Neidkomplex geschürt und die ältere gegen die jüngere Generation ausgespielt. Die endlose Diskussion um die Finanzierung der Pensionen ist diskriminierend! Oft wird damit argumentiert, dass Österreich eines der reichsten Länder der Welt ist. Wie sollen Pensionistinnen und Pensionisten angesichts dieser Fakten verstehen, dass sie für die Budgetsanierung schon wieder Milliarden beitragen sollen? Dazu kommen noch Millionen durch die Erhöhung der Krankenversicherungsbeiträge, welche im von ihnen nicht verschuldeten Budgetloch verschwinden. Im Gegensatz zu den Pensionen sind Ausgaben im Rahmen des Sozialstaates, im Asylwesen oder großzügige Hilfen für andere Länder anscheinend kein Problem. Die Seniorinnen und Senioren, welche ein Leben lang hart gearbeitet und Steuern und Beiträge bezahlt haben, erwarten, dass die diskriminierende Diskussion um ihre Pensionen mit mehr Respekt geführt wird. Die Damen und Herren auf der überladenen Regierungsbank, wie auch die zahlreichen Experten, sollten die Sorgen der Pensionisten ernst nehmen und sich bewusst sein, dass auch sie irgendwann in Pension sein werden und mit Achtung und nicht nur als „Kostenfaktor“ behandelt werden möchten.
Mag. Hans Rankl, St. Pölten
Erschienen am Di, 5.5.2026
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