Niemand braucht sich wundern, dass die aktuellen Regierungsverhandlungen offensichtlich kein Ende haben. In einer zunehmend zersplitterten Gesellschaft, in der digitale und mediale Informationen wie Tsunamis über uns hereinbrechen, in einer Zeit, in der das „i bin i“ vor allem steht, wo Minderheiten die Mehrheiten am Nasenring führen und Regierende sich in eine unüberschaubare Menge von Beratern flüchten – weil sie selbst ja meist ahnungslos sind –, wird es für alle nicht einfacher. Eine ÖVP hat neben dem Bundeskanzler auch 54 Mitregierende, nämlich die sechs Chefs der ÖVP-Bünde in neun Bundesländern. Die SPÖ verfügt über 16 Vorfeldorganisationen, die Neos haben nur 2. Wenn dann in Verhandlungsgremien Parteisoldaten dominant sind und persönliche Animositäten vor das Wohl des Volkes gestellt werden, darf man sich nicht wundern, wenn kein Ergebnis in Sichtweite kommt. Dass einige clevere Finanzjongleure dieses Tohuwabohu ausnützen und sich ungeniert an der Allgemeinheit bedienen – Geld regiert die Welt! –, ist ja bloß eine logische Folge. Der Bundespräsident wäre aufgerufen, kurzfristigst eine Expertenregierung ohne Ablaufdatum einzusetzen und den Parteien aufzutragen, ausschließlich fach- und sachkundige Experten in ministerielle Schlüsselpositionen zu berufen und sie erst dann zu vereidigen, wenn ein durchgängiges Sanierungsprogramm akkordiert ist.
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