Das marode österreichische Gesundheitssystem, eines der teuersten in Europa, hat noch weitere Facetten: Nicht nur dass die Krankenhäuser von Bund, Ländern und Krankenkassen erhalten werden müssen, haben auch die Tiroler Gemeinden, wie ich aus meiner jahrzehntelangen Gemeinderatstätigkeit weiß, aus ihrem Budget jährlich einen Beitrag zur Krankenhäuser-Erhaltung, dessen Höhe sich nach der Anzahl der Einwohner richtet, abzuführen. Z. B. hat Völs, ein Ort mit 7000 Einwohnern und einem Jahresbudget von ca. 26 Millionen Euro, dafür jährlich rund 1,5 Millionen zu berappen. Und dafür werden wir bei Inanspruchnahme der Gesundheitsdienste in der Uni-Klinik Innsbruck zum Teil wie Bittsteller behandelt.
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