Und zwar so lange Wiesen gemäht, oder besser noch beweidet werden. Und das ganz besonders im alpinen Raum. Aber Viehwirtschaft und Raubtiere passen nicht zusammen, und die Politik wird sich sehr bald entscheiden müssen, was auf Dauer wichtiger ist. Und zum Schutz vor Gleitschneelawinen, Vermurungen usw. braucht man gerade in Zonen über 2000 m Seehöhe nun mal das Schaf oder Jungrind. Und nicht die Beutegreifer. Und die von den üblichen Experten empfohlenen Schutzmaßnahmen wie Zäune oder Herdenschutzhunde samt unbewaffneter Hirten hat sich bereits in vielen Ländern der Zentralalpen, wo Hochgebirgslagen bewirtschaftet werden, als wenig wirksam erwiesen.
Helga Marsteurer, Waldegg
Erschienen am Sa, 13.7.2024
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