„Querdenker“ Dr. Klaus Woltron hat einmal mehr recht, wenn er sagt, dass die EU-Spitze immer abgehobener agiert, vom hohen Ross herunter pauschale Eingriffe und Vorgaben ohne Ende macht. Auch hier müsste von den Regierungen zur Wahrung eigener Interessen öfters Nein gesagt werden, das passiert nicht oder zu wenig. Anpassungsdruck und bequemes Nicht-anecken-Wollen fördern diesen Zentralismus. Das Prinzip der Subsidiarität scheint nicht stark zur Geltung zu kommen. Nationale Interessen werden folglich ignoriert oder niedergebügelt. Ideologie zählt, nicht das funktionierende Kleine. Machbarkeit und Bürgerinteressen müssen daher offenbar immer öfter das Nachsehen haben.
Karl Brunner, Klagenfurt
Erschienen am Mi, 10.7.2024
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