Fehlentscheidungen und Gelbe Karten der Schiedsrichter haben bisher die Fußball-Europameisterschaft in Deutschland geprägt. Uneinheitliche Regelauslegungen sind an der Tagesordnung. Beim Match Österreich gegen Frankreich wehrte der französische Tormann einen Schuss von Baumgartner mit dem Fuß ins Out ab. Der Schiedsrichter entschied für einen Abstoß von Frankreich statt für eine Ecke von Österreich. Daraus resultierte ein unglückliches Eigentor der Österreicher. Im Spiel Österreich gegen Polen berührte ein polnischer Spieler mit ausgestreckter Hand im Strafraum den Ball; der Schiedsrichter übersah dieses Vergehen großzügig. Im Viertelfinale beim Spiel Deutschland gegen Spanien wehrte ein spanischer Verteidiger im „Sechzehner“ einen Torschuss mit der Hand ab. Der Schiedsrichter war unbeeindruckt und ließ weiterspielen. In solchen Fällen rief man früher „Schiedsrichter zum Telefon“, heute müsste es heißen „Schiedsrichter zum VAR“. Österreichs Team wurde Sieger in einer hochkarätigen Gruppe und kam ins Achtelfinale. Bei etwas Glück hätten wir zumindest das Viertelfinale erreicht. Gratulation an Spieler und Betreuer, die Mannschaft hat Österreich mit Bravour repräsentiert. Wir können stolz auf unsere Burschen sein.
Kurt Gärtner, Wels
Erschienen am Mi, 10.7.2024
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