Laut Bundeskanzler Nehammer sind die Asylzahlen zurzeit stark rückläufig, einzig der Familiennachzug gibt zu denken. Doch künftig will sich die ÖVP die neuen „Gäste“ etwas genauer anschauen. Na also, warum nicht gleich? Ach, Herr Bundeskanzler, wenn das so einfach wäre. Sie wissen doch sehr genau, dass wir der europäischen Menschenrechtskonvention verpflichtet sind. Im Moment sind nun einmal Familienzusammenführungen angesagt, da helfen auch keine verschärften Kontrollen. Warum werden eigentlich die Familien nicht in den Herkunftsländern zusammengeführt? Seit Jahren wird unser kleines Land von Zuwanderern aus Afrika und Asien überschwemmt, der Arbeitsmarkt braucht sie angeblich ganz dringend. Doch statt der erhofften Fachkräfte kommen meist Analphabeten, auch Drogendealer, Messerstecher und Vergewaltiger suchen immer wieder Schutz. Die Flüchtlingskrise wäre eigentlich nur auf europäischer Ebene zu lösen, doch Brüssel ist bei diesem heiklen Thema hoffnungslos überfordert.
Werner Schupfer, Attnang-Puchheim
Erschienen am Mo, 13.5.2024
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