Wenn der Querdenker Klaus Woltron über kürzeres Arbeiten schwadroniert, dann sollte er bei den Fakten bleiben. Laut Eurostat ist Österreich bei den Vollzeitbeschäftigten mit 41,7 Stunden im Spitzenfeld der EU. Erst wenn man die Teilzeit einbezieht, dann rutschen wir auf 35,7 Stunden ab. Vor allem Frauen müssen – meist ungewollt lange – in Teilzeit arbeiten. Die hohe Teilzeitarbeit ist das Problem der Wirtschaft und muss gelöst werden, denn wenn alle in Vollzeit arbeiten könnten, dann wäre die aktuelle Arbeitszeit mit 41,7 Stunden über den geforderten 41 Stunden.
Heinz Peter Auer, Graz
Erschienen am Sa, 4.5.2024
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